15. Januar 2010

Passend zu den leckeren Hot Dog Würstchen jetzt das Komplettpaket :mrgreen:
Im Grunde ganz simpel, wenn man die Würstchen schon hat, aber weil es so lecker ist und aussieht, muss ich es hier auch noch einmal zeigen. Ausserdem sieht man so, dass die Hot Dog Würstchen nicht umsonst so heißen, denn sie passen wirklich super da rein.

Der Hot Dog besteht aus einem Hot Dog Brot, Senf, Tomatenketchup, Röstzwiebeln und sauren Gurken.
Natürlich kann man auch frische Zwiebeln und eine andere Sauce nehmen oder sogar noch etwas Krautsalat mit drauf packen. Ich stells mir auf jeden Fall sehr lecker damit vor :wink:

10. Januar 2010

Diejenigen, die schon etwas länger hier mitlesen oder hier etwas gestöbert haben, werden sich wohl jetzt wundern. Eigentlich gab es ja schon ein Rezept für Seitan Rouladen, nämlich dieses hier. Ich war aber bisher nicht allzu sehr damit zufrieden, da es recht aufwendig war, die Rouladen mit den Zahnstochern zusammenzupieksen.
Da mein Rollbraten so ein toller Erfolg war, wollte ich die selbe Technik jetzt auch noch einmal mit den Rouladen versuchen. Also habe ich dieses Mal die Zwiebeln in den noch “rohen” Seitanteig gepackt, gekocht und dann wie gewohnt angebraten.

Dabei herausgekommen sind extrem leckere und bedeutend einfacher herstellzustellende Rouladen, die eben auch mehr nach Rouladen aussehen.
Da ich dieses Mal auch den lockereren Rollbraten-Teig genommen habe, hat der Seitan an sich auch bedeutend besser geschmeckt. Die Zwiebeln innen waren durch das Kochen auch schön durch und recht aromatisch.

Ich kenne Rouladen aus meiner Kindheit nur mit Zwiebeln, Hackfleisch und Speck in allen Kombinationen (ich vermute mal, dass das wieder ein holländischer Einschlag ist), aber man kann sie natürlich so füllen, wie man sie möchte. Die scheinbar klassische deutsche Variante mit Senf, Zwiebeln, veganem Schinken und sauren Gurken, die ich bis vor Kurzem gar nicht kannte und auch noch nie gegessen habe, lässt sich so auch wunderbar machen.

Die Rezepte für Sauerkraut, Kartoffelpüree und die braune Sauce gibt es hier.

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25. Dezember 2009

Als Nachtisch gab es dann wohl das typischste italienische Dessert nach Tiramisu: Panna Cotta.
Auch hier habe ich absolutes Neuland betreten, denn scheinbar ist Panna Cotta nicht allzu bekannt, als dass ich es schon einmal gegessen hätte.
Zur Panna Cotta sollte es eigentlich eine Karamellsauce geben, aber, wie man auf dem Bild sehen kann, war die Karamellsauce mehr eine kömödiantische Einlage denn eine Sauce :mrgreen:
Immerhin hatten wir alle mit der hart gewordenen “Sauce” viel Spaß und wenn wir denn mit Hammer und Meißel etwas von der “Sauce” frei bekommen hatten, hat uns das gute Zeug auch ganz schön die Zähne zusammengeklebt :mrgreen:

Die Panna Cotta an sich hat, wenn auch nicht allen, recht lecker geschmeckt.
Das Ganze bewegt sich zwischen Wackelpudding und Sahnedessert mit einem schönen Touch Vanille.
Der Wackelpudding-Flair, der dem untergerührten Agar Agar zu verdanken ist, ist wirklich ganz lustig, aber sicher nichts für jeden.
Ich denke, ich persönlich würde ein leckeres veganes Tiramisu auch jeder Panna Cotta vorziehen, aber lecker und interessant ist sie schon und vor allem auch sehr einfach gemacht!

Notiz an mich: Nächstes Mal Panna Cotta mit einer Früchtesauce machen ;)

Rezept folgt!

25. Dezember 2009

Als Hauptspeise habe ich mich nach den Risottokuchen von meinem Geburtstagsessen an einem normalen Risotto versucht.
Lustigerweise hatte vorher nur eine Person irgendwann einmal ein Risotto gegessen (und diese Person bin nicht ich ;) ), sodass niemand irgendwelche Vergleichsrisottos hatte.
Die eine Person fand mein Risotto aber schon ganz gut.
Da ich, wie man in diesem Blog wohl merkt, enorm gerne Pilze esse, musste es ein Pilzrisotto sein.
Ich habe dann an Weihnachten einfach mal drauf los gekocht und das hier ist dabei heraus gekommen.

Das Risotto war ziemlich mächtig, aber auch recht lecker.
Interessanterweise ist es im Topf und am Anfang immer schön cremig, wird dann aber ziemlich schnell fest.
Das liegt wohl an der Stärke des Arborio-Reis, den man für Risottos benutzt. Ich habe nur keine Ahnung, ob das ein normales Risotto Verhalten ist.
Vielleicht liest ja gerade ein Risotto-Spezialist mit und kann mich aufklären ;)
Risotto an sich ist aber wirklich eine tolle Sache und ich denke mit etwas mehr Kreativität kann man da wirklich tolle Sachen (am besten mit viel Gemüse) draus machen.

Rezept folgt!

25. Dezember 2009

Eigentlich wollte ich nur drei Gänge machen, da ich davon ausgegangen bin, dass alle nach der Minestrone satt sind.
Mein Vater hat mich dann aber dazu überredet, das Essen einfach noch etwas auszudehnen und doch noch einen kleinen Salat zu machen.
Da ich eh Focaccia machen wollte, hat der Salat ganz gut gepasst.
Ich hatte bis dahin noch nie Focaccia gegessen, aber ich hatte gelesen, dass man damit ganz interessante und unterschiedliche Brote machen kann (mit Kräutern, mit Oliven, etc.).
Also habe ich einfach mal mein Glück damit versucht.

Herausgekommen ist ein einfach nur enorm leckeres Brot, welches ich bei hoffentlich häufig auftretenden Gelegenheiten wohl wieder machen werde.
Das Grundgerüst für jedes Focaccia ist ein normaler Hefeteig, wie er auch für Pizza verwendet wird.
Dann sind einem quasi keine Grenzen mehr gesetzt, ausser vielleicht die der eigenen Kreativität ;)
Ich habe für dieses Focaccia einfach Oregano, Rosmarin, Thymian und Basilikum mit einem Batzen Olivenöl und etwas Salz vermischt und dann in den vorher Fladenbrot-artig zurecht gedrückten Pizzateig mit den Fingerspitzen einmassiert.
Wie gesagt, man kann auch Oliven, Cocktailtomaten, etc. zusammen mit dem Olivenöl und den Kräutern einmassieren.
Das Brot wird danach quasi wie eine normale Pizza gebacken (siehe verlinktes Pizzarezept) bis es eben goldbraun geworden ist.
Wirklich extrem lecker!

25. Dezember 2009

So, damit ich nicht vollkommen bescheuert wirke, weil ich erst im Februar den Rest des Weihnachtsessens gepostet habe, gibt es jetzt schon einmal das Essen vom 1. Weihnachtstag.
Ich habe leider mein Rezeptezusammengeschreibsel vergessen, aber die Rezepte gibt es dann eben im Februar ;)

Wieder mal habe ich mich um ein eher italienisches Weihnachtsessen bemüht, da diese Küche allen in der Familie gut zusagt.
Als ersten Gang habe ich mich also für die klassische Minestrone entschieden.

In der Minestrone ist eigentlich jegliches Gemüse drin, was man sich so vorstellen kann, auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht ;)
Besonders lecker war die Suppe, weil ich die Gemüsebrühe, die ich für die Zwiebelsuppe an Heiligabend selber gemacht hatte, auch in die Minestrone gegeben hatte.
Dazu hatten wir noch klaren Tomatensaft, welcher schön aromatisch war.
Insgesamt hat die Suppe wirklich sehr sehr lecker geschmeckt. Die Vielfalt an Gemüse war wirklich großartig und lecker.
Entgegen meiner Befürchtung war die Suppe auch gar nicht allzu sättigend und das, obwohl ich mir nicht verkneifen konnte einen zweiten Teller zu nehmen :mrgreen:

Rezept folgt!

24. Dezember 2009

Nach dem leckeren Hauptgericht mussten wir erst einmal ein wenig Pause machen bis wir uns an den Nachtisch wagen konnten.
Der Nachtisch ist auch eher spontan entstanden. Ich wollte auf jeden Fall selber eine Art Pudding mit Früchten machen.
Da ich am liebsten Kirschen und Vanille mag, war dann aber auch schon so gut wie klar, was es werden würde ;)

Zusätzlich dazu hatte ich mir vorgenommen einmal keine Sojaprodukte zu benutzen, sondern es einmal komplett mit Hafermilch und Hafersahne zu versuchen.
Hafersahne benutzen wir öfters, aber die Hafermilch ist ziemlich teuer. Ich habe aber auch gelesen, dass man Hafermilch sehr einfach selber herstellen kann und das auch ohne teuren Milchbereiter.
Nachdem ich schon für die Nachspeise zu meinem Geburtstagsessen selber Cashewmilch gemacht habe, bin ich da jetzt recht zuversichtlich ;)
Dieses Mal gab es aber dennoch einmal die teure, gekaufte Hafermilch.
Selbstverständlich kann man den Nachtisch aber auch mit normaler Sojamilch und Sojasahne machen oder auch mit Reis-Produkten etc..

Der Nachtisch ist ziemlich einfach herstellbar. Generell werde ich wohl nur noch selber Pudding machen.
Keine Ahnung, wofür man überhaupt diese unsinnigen Fertigpuddingmischungen braucht.
Geschmeckt hat es auf jeden Fall wirklich sehr gut, wobei ich nach einem halben Glas wieder einmal schlapp gemacht habe.
Da freut sich halt der Mitesser :)

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24. Dezember 2009

Nach der sehr leckeren Zwiebelsuppe als Vorspeise habe ich mich wie letztes Jahr für einen klassischen Braten mit Rotkraut und Knödeln entschieden.
Das Rotkraut ist genauso gemacht wie in dem Rezept bei dem Link.
Anstatt Knödeln halb und halb habe ich dieses Mal Semmelknödel gemacht, welche enorm gut geworden sind.
Den Braten habe ich spontan zusammengebaut und auch er ist extrem gut geworden.

Die Knödel habe ich diesmal als Wurst geformt und in mein Seihtuch eingewickelt. Dadurch sind die Knödel auch nicht so aufgeschwemmt, wie die halb und halb Knödel vom letzten Jahr.
Ein ausgedientes Küchentuch sollte sich dafür auch gut eignen und für eine richtige Knödelform kann man dieses dann noch zerschneiden.
Für die Semmelknödel ist die Wurstform aber auch ganz toll, da man die Knödelscheiben viel besser anrichten kann.

Der Seitanbraten war, wie gesagt, eine spontane Sache. Ich hatte nur die Vorstellung, dass es irgendetwas mit Seitan und Austernpilzen sein soll ;)
Kurz vor Weihnachten hatte ich dann zufällig ein Weihnachtsrezept beim Vegan Wonderland. Dort werden so fertige “Entenstückchen” in Tofublättern eingewickelt.
Noch viel zufälliger hatte ich einige Zeit davor im Asialaden frische Tofublätter entdeckt und mich gefragt, was man damit so machen kann.
Also habe ich diese zu Weihnachten gekauft um meinen Braten damit einzuwickeln.
Beim Braten an sich habe ich mich dann dazu entschieden einerseits Austernpilze in Würfelform in den Seitan zu geben und andererseits Austernpilzscheiben in der Mitte einzuwickeln.
Auf dem Bild kann man sehen, was letztendlich dabei herausgekommen ist ;)

Insgesamt ein wirklich leckeres Gericht, auch wenn mir das Rotkraut dieses Jahr nicht so gut gelungen ist wie letztes Jahr.

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24. Dezember 2009

Weihnachten ist wieder mal vorbei und ich habe u.A. ein Stativ geschenkt bekommen, damit ich hoffentlich einmal etwas bessere Bilder von meinem Essen machen kann ;)
Kommen wir also zum Weihnachtsessen, welches dieses Jahr wieder recht gut war.

An Heiligabend gab es als Vorspeise eine Zwiebelsuppe, welche ich aus dem Kochbuch “The Voluptuous Vegan” nachgekocht habe.
Ich wollte diese Suppe schon seit einiger Zeit einmal probieren, da sie von den Zutaten her immer recht lecker geklungen hat und ein anderes, einfacheres Zwiebelsuppenrezept vor ein paar Jahren nicht wirklich etwas geworden war.

Die im Buch “Onion Sonata” genannte Suppe enthält mehrere verschiedene Zwiebelsorten, nämlich normale Zwiebeln, Porree, Frühlingszwiebeln, Schalotten und Knoblauch. Ansonsten ist da nicht weiter viel drin ausser Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Sojasauce und Melasse (wobei ich da einfach etwas Agavendicksaft für die Süße genommen habe).

Insgesamt hat die Suppe auf jeden Fall enorm lecker geschmeckt, was wohl einerseits an der dazu selbstgemacht Gemüsebrühe lag und andererseits eben an der Zwiebelvielfalt.
Ich hab eigentlich noch nicht sonderlich oft Zwiebelsuppen gegessen, aber ich wüsste nicht, was man daran noch bedeutend besser machen könnte.
Mein Mitesser wollte gerne, weil es wohl traditionell ist, noch Käse oben drauf überbacken, aber ich fand es auch so wunderbar.
Wirklich eine gute Vorspeise, die auch nicht allzu satt macht.

12. Dezember 2009

Für den Nachtisch habe ich extra eine Eismaschine einfliegen lassen ;)
Das Rezept aus “The Voluptuous Vegan” klang so gut und lecker, dass ich es unbedingt machen musste.
Für das Schokoladensorbet habe ich zuerst selber Cashewmilch hergestellt, diese mit Kakaopulver, Schokolade, Pfeilwurzelstärke, Auflöseespresso, Rohrohrzucker und Vanilleextrakt versetzt und dann in die Eismaschine gepackt.
Dazu habe ich Orangenfilets, Kaktusfeigenscheiben, Sternfrüchte und Physalis gereicht.

Das Eis war enorm lecker und hatte eine tolle Konsistenz.
Was jetzt der große Unterschied zwischen Schokoladeneis und Schokoladensorbet ist, kann ich nicht so genau sagen.
Das Eis war aber auf jeden Fall relativ leicht und von der Konsistenz halt etwas anders als normales Eis, wobei das teilweise auch an der Eismaschine liegen dürfte.
Insgesamt ein tolles, leichtes und einfaches Dessert!

Zusammenfassend hat mir das Menu recht gut gefallen. Ich habe einige Rezepte aus Kochbüchern ausprobiert und alles hat eigentlich sehr gut geklappt und war lecker.
Ich freue mich schon auf die Weihnachtsessen :)

12. Dezember 2009

Mit dem Hauptgericht habe ich mich wie immer etwas schwer getan. Man neigt dazu dieses typische drei-Sachen-Gericht mit Fleisch-Gemüse-Kohlenhydratiges zu machen.
Ich habe viele Kochbücher gewälzt, aber leider nichts gefunden, was die ganze Familie auch isst.
Dann bin ich dazu übergegangen mir einfach möglichst viele Bilder von veganem Essen anzuschauen und mich davon inspirieren zu lassen.
Letztendlich hat es damit geklappt und ich habe versucht quasi ein Bild in meinem eigenen Stil nachzukochen.
Herausgekommen sind dabei Risottokuchen mit Spinat und gebratenen Paprikas in einer einfachen Tomatensauce.

Ich war ganz gespannt darauf zu erfahren, ob das alles gut schmeckt und gut zusammen passt.
Dazu muss ich sagen, dass das mein erstes richtiges Risotto war, wobei hier die Messlatte ja zum Glück noch nicht allzu hoch lag, da es ja am Ende doch ein Risottokuchen werden sollte ;)
Geschmeckt hat es letztendlich wirklich sehr lecker und interessant. Auch die Kombination hat ganz gut zueinander gepasst.
Von der Sättigung hat es auch ziemlich gut gepasst und hat alle gleichermaßen satt gemacht.
Solche Risottokuchen kann man wirklich gut machen und die passen auch sicherlich schön zu anderen Beilagen.
Die Paprikas habe ich im Übrigen nur scharf angebraten und in die einfache Tomatensauce gegeben. Der frische Spinat wurde in Salzwasser gegart.

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12. Dezember 2009

Als Vorspeise wollte ich eigentlich eine Kartoffelsuppe mit Brunnenkresse und Sauerampfer machen, aber da mein eigens gezüchteter Kräutergarten komischen eingeschleppten Insekten und kleinen, wilden Katern zum Opfer gefallen ist, war es mir nicht möglich Brunnenkresse oder Sauerampfer aufzutreiben.
Da ich beim Durchblättern meiner Kochbücher aber noch andere schöne Vorspeisenideen gefunden hatte, hatte ich auch schnell Ersatz parat.
Der Ersatz ist aus “Vegan with a Vengeance” und besteht aus Champignons, welche mit Seitan und Kräutern gefüllt sind.
Genauer gesagt sind sie mit Seitan, Walnüssen, Paniermehl, Zitronenschale, Zwiebeln, Knoblauch, Thymian, Oregano und Basilikum gefüllt.
Dazu gab es einen gemischten Salat mit Sprossen und dem Balsamico Dressing, welches ich letztes Jahr schnell zusammen gemischt hatte.

Die Füllung war am Ende nach dem Backen recht kross, aber hat sehr gut zusammen mit den Champignons geschmeckt.
Der einzigste Kritikpunkt ist wohl, dass das Ganz etwas zu trocken war.
Ich habe zwar, wie im Rezept verlangt, die Füllung mit dem gesamten gewässerten Saft der Champignons gebunden, aber letztendlich war die Füllung doch recht bröckelig.
Lecker und sättigend wars aber auf jeden Fall trotzdem.

12. Dezember 2009

Nun kommen wir zu meinem Geburtstagsfamilienessen :)
Dieses Jahr habe ich mich für drei Gänge entschieden, da meine Eltern schon nach wenig Essen satt sind und ich dann immer traurig bin, wenn sie nur einen Bissen von meinem Hauptgericht essen.
Für den sehr hungrigen Rest gabs dafür dann frisches Brot mit einer Backmischung und dazu diesen Artischocken-Sonnenblumenkern-Dip aus “Vegan Planet”.

Ich hatte mir davon viel versprochen, weil mein letzter Artischockenmargarine-Versuch nicht so gut angekommen war.
Der Dip war ganz lecker, aber irgendwie fehlte der letzte Pfiff.
Den Oregano und die Tabascosauce hat man so gut wie gar nicht geschmeckt und das Salz als einzigstes Gewürz hat es auch nicht so sehr gebracht.
Im Endeffekt war es also doch eher eine Enttäuschung, wenn auch ganz in Ordnung vom Geschmack her.

10. Dezember 2009

Bei der Hochzeit meiner Schwester hatten wir als veganes Hauptgericht ein Pilzgröstl, welches ziemlich gut geschmeckt hatte, abgesehen davon, dass etwas zu viel Rosmarin dran war.
Da ich ziemlich gerne Pilze esse und ich das Gericht eh selber noch einmal nachkochen wollte, hab ich mir also zum Geburtstag Pilzgröstl gewünscht.
Lustigerweise hatte ein Supermarkt hier ein paar Tage vorher Pilzmischungen gehabt, aber leider gab es die dann einen Tag vor meinem Geburtstag urplötzlich nicht mehr.
Zu meinem Geburtstagsfamilienessen gab es diese dann tollerweise doch wieder, obwohl ich sie da nicht mehr gebraucht habe ;)
So bin ich dann in den Genuss von Biopilzen gekommen, welche auch nicht bedeutend teurer waren, als die nicht-bio Pilze.

Als die Gröstl dann fertig waren, war ich erstaunt wie einfach und schnell das doch gegangen ist.
Einzig das viele Gemüse und Pilze schnibbeln hat etwas aufgehalten und die Tatsache, dass ich es mit der Menge etwas übertrieben hatte und wir so alles in mehreren Etappen anbraten mussten.
Geschmacklich waren die Pilzgröstl wirklich perfekt und genau so, wie sie sein sollten.
Schön viele Pilze und schön viel Gemüse. Da brauche selbst ich als Soßenkind nichts dabei!

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4. Dezember 2009

Ich brauchte unbedingt noch eine Hauptspeise für mein Geburtstagsessen und irgendwie hatte ich die fixe Idee, dass ich doch Polenta in irgendeiner Form machen könnte.
Da ich aber noch nie Polenta gegessen hatte, wollte ich es erst einmal ausprobieren.
Für diesen Zweck fiel mir ein Rezept ein, welches mich schon seit Ewigkeiten immer aus einem Kochbuch heraus angelächelt hat.
Also hab ich mich ran gemacht und das Rezept meinen Wünschen entsprechend geändert.
Dabei heraus gekommen sind dann also diese Polentaschnitten hier.

Die Schnitten sind wirklich sehr gut geworden.
Die Polenta an sich hat wirklich interessant geschmeckt und ich kann mir gut vorstellen, sie öfters zu machen.
Ich hatte die Mächtigkeit des Gerichts enorm unterschätzt.
Eigentlich wollte ich nur kurz etwas zum Probieren machen, aber nach 1 1/2 Schnitten war ich pappsatt.
Insgesamt war das Gericht wirklich ziemlich lecker. Es erinnert recht an Cordon Bleu wegen der Panade und dem Käse.
Stellt sich die Frage, wann ich mir das Gericht noch einmal mit veganem Schinken und Käse machen werde ;)

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Alle abgebildeten Gerichte sind vegan, d.h. es wurden keinerlei tierische Produkte für die Gerichte gebraucht! Kein Fleisch, keine Milchprodukte, keine Eier, kein Honig, keine sonstigen Sachen, die man aus Tieren in irgendeiner Weise gewinnen kann. (Was ist Veganismus?)
Ihr findet hier nur vegane Rezepte.
Deswegen immer vegane Varianten der Zutaten beim Kochen benutzen!

Viel Hunger beim Gucken :)

Bei Fragen, Kritik oder Anregungen könnt ihr mir unter iamkongandsoispon[at]gmx.de auch eine E-Mail schreiben.

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