31. Mai 2009

Da ich ein paar Tage frei habe, habe ich meine Eltern zum Essen eingeladen.
Leider hatte ich es mit der Vorspeise, einem eigentlich kleinen Salatteller mit vielen Sprossen und Balsamico-Dressing, etwas übertrieben, sodass wir alle danach ziemlich satt waren.
Als Nachspeise wollte ich eigentlich einen Erdbeereisbecher machen, da ich aber übers Wochenende krank war, war ich zu faul um etwas weiter weg Eis einzukaufen.
Mir fiel dann ein, dass wir zu Weihnachten ein Schokofondue geschenkt bekommen haben.
Da noch keiner von uns jemals so etwas gegessen hat, haben wir die Hauptspeise ausfallen lassen und uns auf das Schokofondue gestürzt ;)

Zum hineintunken hatte ich frische Erdbeeren, Bananenscheiben und kernlose, helle Trauben gereicht.
Ich hatte zwar noch Äpfel dafür gekauft, aber das wäre dann wohl zu viel geworden.
Die Schokoglasierten Früchte waren recht süß und mächtig, aber auch verdammt lecker!
Wie ich schon öfters geschrieben habe, kriege ich leider nicht allzu viel Süßes runter und damit war ich nicht alleine.

Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt das mal auszuprobieren.
Das nächste Mal werde ich vielleicht noch etwas mit den Tunkgegenständen und dem Schokoladengeschmack variieren.

Was ich auch noch gelernt habe, ist, dass man für sowas auch nicht wirklich ein extra Schokofondueset braucht.
Es reicht, wenn man ein normales Stövchen, eine kleine hitzebeständige und innen glasierte Keramikschüssel für die Schokolade und irgendwelche Gabeln zum Tunken hat.
So schnell wie wir ganz satt und überzuckert waren, brauchten wir noch nicht einmal sonderlich das Stövchen.
Das ist wohl vorwiegend praktisch, wenn man das Schokofondue für eine längere Zeit betreibt.

Rezept:

Für ca. 4-6 Personen

300g vegane Schokolade (Zartbitter, Reismilch, etc.)
100ml Sojamilch
100ml Sojasahne
frisches Obst zum Tunken (z.B. Erdbeeren, kernlose Trauben, Bananen, Äpfel, Birnen, etc.)
Kekse zum Tunken

  1. Das Obst putzen und je nachdem in mundgerechte Stücke oder Scheiben schneiden.
  2. Die Schokolade in einem Topf vorsichtig schmelzen lassen, sodass die Schokolade nicht anbrennt.
  3. Die Sojamilch und die Sojasahne gut mit der Schokolade verrühren und das Ganze dann in den Schokofonduebehälter umfüllen.

Die Schokolade kann man je nach Laune und Geschmack „würzen“ z.B. mit Zimt, Orangenschalen, etc.