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11. Oktober 2009
Neben den ganzen Weihnachtssüßigkeiten gibt es seit einigen Tagen auch schon vermehrt Weihnachtsbackzeug zu kaufen.
Ich hab direkt einen Klumpen Marzipan gekauft um damit irgendetwas zu machen.
Da ich hier einen Marzipanvernichter zu beköstigen habe und das Marzipan somit hier nicht sicher ist, musste ich mich schnell für irgendetwas entscheiden.
Letztendlich habe ich mich für einen Marzipanzopf entschieden.

Der Marzipanzopf hat eigentlich ganz gut geklappt und auch wunderbar geschmeckt.
Lustigerweise sieht man kaum, dass da etwas drin ist in dem Zopf.
Bei näherer Betrachtung kann man leicht die Marzipanringe sehen.
Das ist wohl wieder einmal ein Fall von einem irreführenden Kochbuchbild.
Ich habe zwar einige Zutaten verändert und den Zopf generell anders gemacht, aber es wundert mich dennoch sehr, wie man auch bei dem normalen Rezept etwas rausbekommen soll, was nur annähernd aussieht wie das Bild.
Eine Erklärung dafür habe ich wohl vor ein paar Tagen nebenbei im Fernsehen mitgekriegt. Ein Essensfotograf hat gezeigt, wie er Essen präpariert und meinte nebenbei, dass zuerst die Fotos gemacht werden und dann ein Rezept dazu ausgedacht wird.
Bei dem Marzipanzopf aus dem Buch ist das sicherlich der Fall
Nichtdestotrotz schmeckt der Zopf wirklich gut, insbesondere, wenn es noch eine Weile geruht hat.
Zur Not kann man ja einfach noch etwas Farbstoff in die Marzipanmasse geben, damit mans auch sieht
P.S.: Hiermit bitte ich im Namen eines Marzipan-technisch sehr Bedürftigen um eine kleine oder am besten große Marzipanspende. Vielen Dank!
30. August 2009
Nachdem das letzte süße Essen schon eine Weile her war, hab ich mir noch einmal „Vegan Cupcakes Take Over The World“ geschnappt und mir ein gut klingendes Rezept zum nachbacken rausgesucht.
Der Gewinner unter der kleinen Auswahl der wirklich tollen Rezepte ist der Brooklyn Brownie Cupcake geworden!
Ich muss dazu sagen, dass ich nur einmal Brownies gegessen hab, aber die waren leider verbrannt und generell ist es auch zu lange her um sich genau an den Geschmack und die Konsistenz zu erinnern.
Von daher wusste ich nur ansatzweise, was auf mich zu kommt.

Was dann auf mich zugekommen ist, waren extremst leckere Cupcakes!
Die Kirschmarmelade darin hat den Schokoladengeschmack wirklich noch einmal hervorgehoben und war selbst gar nicht zu schmecken.
Den Bourbon, der das Ganze auch noch unterstützten sollte, habe ich selbstverständlich herausgelassen.
Alkoholfreier Wein oder alkoholfreies Bier im erhitzen Essen ist wirklich das höchste der Gefühle für mich.
Die Brownie Cupcakes sind einem richtig auf der Zunge geschmolzen und waren ziemlich schokoladig.
Besser gehts eigentlich nicht!
Ansonsten habe ich mich mit der Dekoration auf Puderzucker beschränkt, da die Cupcakes fast immer schon mächtig genug sind.
Ich bin schon einmal gespannt, wie mein nächster Cupcake-Versuch ausfallen wird, aber ich bin sicher, dass es mindestens genauso lecker wird
31. Mai 2009
Da ich ein paar Tage frei habe, habe ich meine Eltern zum Essen eingeladen.
Leider hatte ich es mit der Vorspeise, einem eigentlich kleinen Salatteller mit vielen Sprossen und Balsamico-Dressing, etwas übertrieben, sodass wir alle danach ziemlich satt waren.
Als Nachspeise wollte ich eigentlich einen Erdbeereisbecher machen, da ich aber übers Wochenende krank war, war ich zu faul um etwas weiter weg Eis einzukaufen.
Mir fiel dann ein, dass wir zu Weihnachten ein Schokofondue geschenkt bekommen haben.
Da noch keiner von uns jemals so etwas gegessen hat, haben wir die Hauptspeise ausfallen lassen und uns auf das Schokofondue gestürzt

Zum hineintunken hatte ich frische Erdbeeren, Bananenscheiben und kernlose, helle Trauben gereicht.
Ich hatte zwar noch Äpfel dafür gekauft, aber das wäre dann wohl zu viel geworden.
Die Schokoglasierten Früchte waren recht süß und mächtig, aber auch verdammt lecker!
Wie ich schon öfters geschrieben habe, kriege ich leider nicht allzu viel Süßes runter und damit war ich nicht alleine.
Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt das mal auszuprobieren.
Das nächste Mal werde ich vielleicht noch etwas mit den Tunkgegenständen und dem Schokoladengeschmack variieren.
Was ich auch noch gelernt habe, ist, dass man für sowas auch nicht wirklich ein extra Schokofondueset braucht.
Es reicht, wenn man ein normales Stövchen, eine kleine hitzebeständige und innen glasierte Keramikschüssel für die Schokolade und irgendwelche Gabeln zum Tunken hat.
So schnell wie wir ganz satt und überzuckert waren, brauchten wir noch nicht einmal sonderlich das Stövchen.
Das ist wohl vorwiegend praktisch, wenn man das Schokofondue für eine längere Zeit betreibt.
3. Mai 2009
Und wieder etwas Süßes, was ich immer gerne gegessen habe und bis heute fast 3 Jahre lang nicht gegessen habe.
Ich hatte schon einmal irgendwann versucht Bienenstich zu backen, damals aber noch mit Kuhmilch, Hühnereiern und Bienenhonig. Der Kuchen ist aber nichts geworden, weswegen ich mich seitdem nicht mehr daran gewagt habe.
Nun hatte ich aber doch wieder das Selbstbewusstsein gefunden und erst einmal Agavendicksaft gekauft.
Agavendicksaft schmeckt im Grunde, naja, wie Bienenhonig nur einen großen Ticken besser, weil man für Agavendicksaft niemanden töten muss.
Dieses Mal hat es mit dem Bienenstich auf jeden Fall geklappt, nur den Namen könnte man noch etwas abändern (irgendwas mit Agave?)

Der Agavendicksaftstich hat auf jeden Fall ziemlich gut geschmeckt.
Das einzigste Problem ist hier wieder einmal, dass ich davon kaum ein ganzes Stück runterbekomme und demnach noch sehr viel übrig ist.
Also wenn jemand gerne ein Stück Bienenstich haben möchte..
Das Mandelgemisch erinnerte mich übrigens vorwiegend an „Kellogg’s Crunchy Nuts“. Wär wohl eine gute Idee eine Packung Cornflakes da reinzumischen und den Punkt auf der Sachen-die-ich-schon-immer-seit-ungefähr 3-Jahren-wieder-mal-essen-will-Liste zu streichen.
26. April 2009
Vor ein paar Jahren habe ich sehr oft Waffeln oder Kuchen gemacht. Damals hat es sich auch immer gelohnt, da mindestens vier Personen was davon hatten.
Mittlerweile sind daraus nur noch zwei Personen geworden und nun lohnt es sich nicht mehr so extrem. Auch habe ich mir seit ich vegan lebe die Süßigkeiten recht abgewöhnt, da ich vorwiegend Milcheis und Vollmilchschokoladenzeug gegessen habe.
Nun hatte ich aber irgendwo ein Bild von Waffeln gesehen und wollte auch unbedingt wieder welche. Gelohnt hat es sich für zwei gefrässige Personen

Wir hatten leider nur noch ein kleines bisschen Sojavanilleeis da, aber das hat ausgereicht.
Wenn man die volle Dröhnung möchte, empfehle ich Sojavanilleeis, geschlagene Sojasahne und heiße Kirschen.
Natürlich kann man auch eine andere Eisgeschmacksrichtung und andere heiße Früchte nehmen. Der enorme magenfüllende Effekt ist der selbe
Waffeln sind ansonsten recht einfach und schnell gemacht.
Wenn man kein Waffeleisen zur Hand hat, kann man daraus auch versuchen Waffelpfannekuchen zu machen. Schmeckt sicher auch lecker. Probiert habe ich das aber noch nicht.
12. April 2009
Auch hier habe ich mich von meinem bekanntlich enormen Hungergefühl leiten lassen.
Wie man hier im Blog vielleicht merkt, hab ichs nicht sonderlich mit Desserts oder generell süßem Kram.
Das hab ich mir bei der Umstellung auf ein veganes Leben etwas abgewöhnt, was aber nicht heißen soll, dass es keine leckeren, süßen, veganen Speisen gibt!
Dies hier ist nämlich eine davon

Zwar kriege ich davon nicht allzu viele auf bzw. ab, aber die Cupcakes, die ich abgekriegt habe, waren enorm lecker und eigentlich genau so, wie ich sie mir vorgestellt hatte.
Das Rezept dazu folgt später, da es minimalen Überarbeitungsbedarf gibt.
22. Februar 2009
Mit Karneval als Anlass habe ich mich dazu entschieden noch etwas fettgebackenes zu machen.
Da ich von den Berlinern so begeistert war und früher auch immer gerne Apfelberliner gegessen habe, habe ich diese einmal probiert.

Es handelt sich dabei einfach nur um den Berliner-Teig, der mit Apfelstücken zu einer Schnecke gerollt und dann frittiert wird.
Die Apfelberliner schmecken wirklich super lecker und sehen auch sehr gut aus!
10. Januar 2008
Ein weiteres Rezept aus „Vegan Cupcakes Take Over The World“ und zwar handelt es sich um einfache Marmor Cupcakes.
Schon beim ersten Lesen des Kochbuches ist mir dieses Rezept ins Auge gefallen, weil es einerseits sehr einfach ist und andererseits trotzdem wohl leckere Cupcakes hervorbringen würde.
Wer isst denn nicht gerne mal Marmorkuchen?

Das Ergebnis war dann auch, wie erwartet, toll.
Die Cupcakes waren sehr fluffig und haben super geschmeckt. Im Vergleich zum Marmorkuchen sind sie sehr viel luftiger, aber auch nicht so extrem süß, wie andere Kuchen oder Cupcakes.
1. Januar 2008
Die Cupcakes wollte ich eigentlich auch schon vor ein paar Tagen machen, aber es hat erst jetzt geklappt.
Das Rezept ist aus dem Buch „Vegan Cupcakes Take Over The World“ und es handelt sich dabei um Banana Split Küchelchen mit einer Erdnussbuttercremeglasur mit Erdnüssen und Bananen.

Die Cupcakes sind auf jeden Fall enorm mächtig und sorgen bei mir in kleinen Mengen schon für einen Zuckerschock
Lecker sind sie aber trotzdem sehr.
12. November 2008
Eigentlich finde ich die Idee des Karnevals ganz gut. Leider sehen viele Leute die tollen Tage nur als Grund zum exzessiven Alkoholkonsum, was ich sehr sehr schade und, insbesondere nervig finde.
Da ich von einer Karnevalshochburg in die nächste Karnevalshochburg gezogen bin und demnach dem Karneval nicht aus dem Weg gehen kann, bin ich gezwungen mir das positivste von den Tagen rauszupicken.
Und das wäre *Trommelwirbel*: Quarkmutzen!

Dank meiner ehemaligen Nachbarin durfte ich die Mutzen fast jedes Jahr geniessen, bis ich mich dann mal getraut habe, nach dem Rezept zu fragen.
Letztes Jahr habe ich dann überlegt, wie man die Mutzen trotz der hohen Menge an Hühnereiern und Quark veganisieren kann und durch einfaches ausprobieren bin ich sogar beim ersten Mal auf die vegane Variante gekommen!
Änne wischtije Tipp an alle Muutzenbäcker: Schtellt sofort die Rejel uff, datt niemand von de Mutzen essen darf, bis alle fertisch sinn. Sonst iss, wenn er fertisch seid, so jut wie nüs mie do!
De Dinger sinn aber uch verdampt lecker
ALAAF!
1. November 2008
Eigentlich habe ich den Feinen Apfelkuchen lieber, vor allem, weil wir ihn fast immer, wenn es Kuchen geben sollte, gemacht haben.
Aber, da ich keine Äpfel da hatte, ich unbedingt einen schnellen, leckeren Kuchen wollte und ich sonst eigentlich lieber Kirschen mag, hab ich mich für den Kirschkuchen entschieden.

Beide Kuchen gehen fast identisch. Also gibt es jetzt direkt ein Rezept für zwei verschiedene Kuchen





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