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30. September 2009

Im Moment ist wieder die Zeit, in der man sich vor 10kg Kartoffeln und 5kg Zwiebeln nicht retten kann.
Irgendwie esse ich aber recht wenig Kartoffeln und fand sie früher auch nicht allzu gut als Beilage.
Da ich also nicht allzu viele Kartoffelrezepte habe, die ich öfters mache, hab ich ein wenig in meinen Kochbüchern geschaut und dabei die Lemony Roasted Potatoes im „Veganomicon“ gefunden.
Das Rezept wollte ich schon seit längerem einmal gemacht haben, nur wusste ich nie, was ich dazu essen sollte, wo doch die Empfehlung ist, es bei mediterranen Sachen zu essen.
Dieses Mal konnte ich aber einfach nicht widerstehen und hab auf gut Glück irgendetwas dabei gemacht.
Herausgekommen sind Lemony Roasted Potatoes mit grünen Bohnen und „italienischen“ Bratlingen.

Insgesamt hat es ganz gut gepasst. Ich kann mir aber auch weniger mediterrane Sachen zu den Kartoffeln vorstellen.
Die Kartoffeln waren ziemlich lecker und ich werde sie mit Sicherheit ab jetzt recht oft machen und mit verschiedenen Beilagen ausprobieren!

Als nächstes könnte ich dann noch die Herb Scalloped Potatoes aus dem gleichen Kochbuch versuchen, aber dafür muss ich erst noch einen neuen 10kg-Sack Kartoffeln kaufen :)

8. Mai 2009

Seit einiger Zeit wollte ich unbedingt mal eine Radieschencremesuppe machen, da ich dazu mal irgendwo etwas aufgeschnappt hatte.
Heute war es dann nun so weit und ich war sehr gespannt auf den Geschmack.

Herausgekommen ist eine ziemlich leckere Suppe, auch wenn ich nicht herumexperimentiert habe, sondern einfach eine normale Gemüsecremesuppe gemacht habe.
Die Radieschencremesuppe lässt sich aber auf jeden Fall noch gut ausbauen.
Auch bin ich jetzt ein wenig auf den Radieschengeschmack gekommen und werde mit Sicherheit noch das ein oder andere Gericht damit ausprobieren.

Bin ich die einzigste, die bei dem Bild Hunger auf Kirschsojajoghurt kriegt? :mrgreen:

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15. April 2009

Bei so einem schönen Wetter wie heute kann man eigentlich kaum etwas Warmes essen.
Da ich vor Kurzem Appetit auf einen Kartoffelsalat ohne Mayonnaise hatte, habe ich mich heute mal an so einem Salat versucht.
Interessant war insbesondere der Blattsenf, den ich auch hinein gegeben hab.
Dies ist wohl ein asiatisches Kraut, welches ich gestern zufällig im Supermarkt gefunden habe.

Der Kartoffelsalat, der dabei herausgekommen ist, war doch recht lecker, leicht und frisch.
Im Grunde kann man auch noch andere Gemüsesorten hinzugeben, wie es einem eben am besten schmeckt.
Grundstock sollten dabei aber die Kartoffeln und eine Vinaigrette sein.
Wenn man Salate oder anderes Gemüse hinzugibt, welches in der Vinaigrette schnell welkt, sollte man die Vinaigrette erst auf dem Teller hinzugeben oder den gesamten Salat sehr schnell aufessen ;)

Das Ganze schmeckt übrigens kurz und scharf angebraten auch ziemlich gut.
Wie fein aufgemotzte Bratkartoffeln ;)

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7. April 2009

Da ich noch so einiges an frischem Gemüse, eine Packung Gnocchis und frisch gekauften Rosmarin da hatte, wollte ich das Ganze mit einer leckeren, cremigen Tomatensauce essen.
Dabei herausgekommen ist ein leckeres, mediterran angehauchtes Gericht, was ich gerne öfters machen möchte.

Dazu habe ich noch einen frischen Salatteller gemacht, da es nun in den Discountern wieder günstigen, frischen Blattsalat gibt.
Über den Sommer essen wir daher alle Tage einen leckeren gemischten Salat und ich habe mich schon den ganzen Winter darauf gefreut!

Beide Sachen zusammen haben ganz gut zueinander gepasst und waren super lecker.
Ein toller Einstieg in das bessere Wetter, wenn es denn nun noch wieder zurückkommen würde ;)

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20. März 2009

Irgendwie hatte ich die fixe Idee eine Rucolacremesauce zu machen. Auch wollte ich mich mal an Kroketten versuchen, weil die so einfach sein sollen. Vegane Kroketten scheinen aber nicht soo einfach zu sein, da mir beim Frittieren die Kartoffelmasse etwas aus den Kroketten rausgekommen ist.

Die Kroketten waren dennoch sehr lecker, genauso wie die Rucolacremesauce, die mich abgesehen vom nussigen Rucolageschmack an eine Sauce Bernaise erinnerte.
Der Seitan war nur leider etwas trocken, weil ich mich mehr um die Sauce und die Kroketten gekümmert habe. Ich habe aber auch ein relativ dünnes Schnitzel dafür kleingeschnitten. Das nächste Mal werde ich wohl auch etwas dickeren Seitan für solche Fälle machen und dann schmeckt es noch besser!
Den Rucolasalat habe ich übrigens nur mit einem schnellen Balsamicodressing angemacht.
Alles in allem ein leckeres, ausbaufähiges Gericht. Die Rucolasauce ist aber auf jeden Fall schon einmal super!

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9. März 2009

Bisher haben Röstis bei mir nie geklappt und sind hemmungslos auseinander gefallen.
Nun wollte ich es noch einmal mit einer anderen Technik probieren und es hat scheinbar gut geklappt!
Dazu habe ich das leckere und doch einfache Pilzragout und normales Gemüse gemacht.

Es hat einzeln und zusammen sehr gut geschmeckt.
Die Röstis sind nur etwas fettig nach dem Braten. Dem kann man aber mit einem Küchentuch gut entgegenwirken.

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28. Februar 2009

Das Rezept für Chickpea Cutlets, also Koteletts aus Kichererbsen und Gluten, aus dem Veganomicon hat mich bisher immer angelacht. Jetzt habe ich es also endlich einmal ausprobiert und bin doch recht begeistert!
Dazu habe ich Kartoffelgratin, gerösteten Rosenkohl und eine braune Sauce gemacht.

Durch die Kichererbsen wird das Kotelett recht knusprig und mithilfe des Glutens wird das Ganze auch „fleischig“. Die Gewürze machen dann den Rest, wobei ich den Salbei weggelassen habe. Also es kann sein, dass ich damit noch etwas mehr verpasst habe, aber auch so hat es wunderbar geschmeckt.
Den Rosenkohl habe ich in gefrorener Form mit Olivenöl bestrichen und im Backofen (teilweise mit Grillfunktion) garen lassen.
Die Rezepte für das Kartoffelgratin und die braune Sauce gibt es hier bereits (Links folgen).

23. Februar 2009

Wieder mal ein sehr einfaches, günstiges und schnelles Gericht.
Dazu kommt, dass die Schnibbelbohnensuppe auch noch recht lecker und sättigend ist, also ein perfektes Essen ;)

Dummerweise habe ich anstatt richtigen Schnibbelbohnen normale Brechbohnen gekauft, aber die kann man natürlich auch selber schnibbeln. Zwar sind Schnibbelbohnen ganz eher flach, aber schmecken tut es eigentlich gleich.
Ansonsten kann man einerseits fertige Gemüsebrühe benutzen oder man macht quasi selber eine Gemüsebrühe. Eine Mittellösung ist auch möglich.

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31. Dezember 2008

Und nun der Höhepunkt des Jahres :wink:
Raclette ist bei mir auch schon etwas länger her und deswegen hatte ich Lust es mal mit der veganen Variante zu probieren.
Ich habe mir dann im Vorfeld überlegt, was ich machen könnte und im Grunde ist fast das gleiche rausgekommen, was ich sonst immer mit meinen Eltern gegessen habe.

Da hätten wir also einmal von links nach rechts nach unten

Champignons gefüllt mit Kräutermargarine, Seitan in scharfer Marinade, Seitan in Kräutermarinade, Tofu in Kräutermarinade, Broccoli, Blumenkohl, Tomatensauce, Tofu in scharfer Marinade, Paprika-Zwiebel-Gemüse, Zucchini-Auberginen-Gemüse, Sojasahne und Kartoffelscheiben.

Dann noch

Kräutermargarine, geraspelter Sojakäse, Weiße Bohnen Cocktailsauce, selbstgebackenes Baguette und fertige Knoblauchsauce.

Die Champignons sind einfach geputzt und mit Kräutermargarine gefüllt, wie auch bei dem überbackenen Champignon vom Weihnachtsessen.

Das Paprika-Zwiebel-Gemüse besteht aus roten, gelben und orangen (wahlweise auch grünen) Paprikas und Zwiebeln, welche in Spalten geschnitten in etwas Margarine gebraten worden und mit Salz, Pfeffer und Pizzagewürz gewürzt worden sind.
Das Zucchini-Auberginen-Gemüse ist genauso gemacht worden.

Der Broccoli und der Blumenkohl sind einfach in Salzwasser gar gekocht worden. Die Kartoffeln sind geschälte und in Scheiben geschnittene Pellkartoffeln. Die Sojasahne ist lediglich mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt worden.

Den Seitan (aus Vegan with a Vengeance) und den vorher gefrorenen Tofu habe ich in zweierlei Marinaden eingelegt. Einmal in eine würzige Marinade, welche eigentlich genauso ist wie die Marinade, die ich hier schon einmal vorgestellt habe, nur, dass ich den Knoblauch hinein gepresst habe, und einmal in eine Kräutermarinade.




Dann habe ich noch eine Cocktailsauce selber gemacht.

Angelehnt an die White Bean Aioli aus dem Veganomicon habe ich versucht eine Cocktailsauce zu machen, da beide Saucen ähnlich gehen.
Mir hat die Sauce leider nicht so gut geschmeckt, was wohl hauptsächlich an den weißen Bohnen lag, war aber schon wie eine Cocktailsauce.

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24. Dezember 2008

Als Hauptgericht habe ich etwas klassisches gewählt: Rotkraut, Knödel und einen „Braten“.
Damit es nicht zu einfach wird, habe ich das Rotkraut und die Knödel selber gemacht.
Ansonsten habe ich endlich alkoholfreien Wein gefunden und konnte somit mal eine Rotweinsauce machen!

Das Essen hat extrem gut geschmeckt. Ich war recht verblüfft, dass das mit dem Rotkraut und den Knödeln so gut geklappt hat!

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3. Dezember 2008

Dieses Gericht ist nicht nur sehr einfach zu kochen, sondern auch sehr lecker.

Alternativ kann man auch „Bohnen durcheinander“ machen. Dafür benutzt man quasi nur Kartoffelpüree mit Salz und Pfeffer und rührt Brechbohnen unter.

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18. November 2008

Da ich in letzter Zeit vermehrt billige 5kg Zwiebelsäcke gesehen habe, musste ich einen kaufen und daraus Hachee machen.
Hachee ist ein traditionell holländisches Essen, was es scheinbar auch nur dort gibt.
Das Rezept ist also genauso wie das für die Holländische Erbsensuppe von meiner Uroma.
Es handelt sich dabei um ein Zwiebelgulasch und charakteristisch dafür ist der Gebrauch von extrem vielen Zwiebeln, Essig und Lorbeerblättern.

Essen kann man das Gulasch entweder mit Kartoffeln oder mit Nudeln.
Im unveganen Original wird es mit totem Rind gemacht. In der veganen Version kann man das Gulasch entweder einfach rauslassen oder man benutzt dafür Sojawürfel(TVP).
Die Sauce an sich ist schon super lecker und sättigend, sodass man sie auch alleine machen kann.
Mit den Sojawürfeln schmeckt es aber noch einen Ticken besser und kommt schon recht nah ans Original ran.
Das Zwiebelgulasch ist zeit-technisch relativ aufwändig, weswegen wir immer einen großen Topf machen und es am ersten Tag mit Kartoffeln und am zweiten Tag mit Nudeln essen.
Also nicht erschrecken bei der Anzahl der Zwiebeln :mrgreen:

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14. November 2008

Ich habe mich jetzt mal an ein Rezept für Zigeunersauce gegeben, die nicht aus dem Eimer ist (da dieser auch mittlerweile leer ist) ;)
Mir hat es sehr gut geschmeckt und es war auch noch viel besser als die fertige Sauce.

Wie man das Schnitzel und die Pommes macht, findet ihr inclusive einem Rezept für Jägersauce bei meinem Eintrag über Jägerschnitzel.

Wenn es mal ganz schnell gehen soll kann man auch eine schnelle Zigeunersauce „kochen“.
Dazu habe ich immer Puszta-Salat mit Ketchup vermengt und mit etwas Currypulver gewürzt.
Für die richtige und sehr viel leckerere Variante: siehe unten :)

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10. November 2008

Wenn es draussen kalt ist, muss auf jeden Fall Erbsensuppe her!
Das Rezept ist von meiner Uroma und wurde von meiner Mutter extra für mich veganisiert :)
Holländische Erbsensuppe, weil der Teil meiner Familie eben aus Holland kommt und ich sonst hier noch nie eine vergleichbare Erbsensuppe gegessen habe.

Die Suppe ist sehr sättigend und eher eine Art Eintopf. Halt einfach eine deftige Erbsensuppe :)

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27. Oktober 2008

Ein perfektes, aber auch etwas aufwändiges, Sonntagsessen.

Der Käse mag etwas komisch aussehen, was aber daran liegt, dass er sich nicht extrem verteilt, wenn er nicht genug in einer Flüssigkeit ist. Der Käse ist also etwas zerlaufen und weich, behält aber einfach nur seine Form einigermaßen.

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Alle abgebildeten Gerichte sind vegan, d.h. es wurden keinerlei tierische Produkte für die Gerichte gebraucht! Kein Fleisch, keine Milchprodukte, keine Eier, kein Honig, keine sonstigen Sachen, die man aus Tieren in irgendeiner Weise gewinnen kann. (Was ist Veganismus?)
Ihr findet hier nur vegane Rezepte.
Deswegen immer vegane Varianten der Zutaten beim Kochen benutzen!

Viel Hunger beim Gucken :)

Bei Fragen, Kritik oder Anregungen könnt ihr mir unter iamkongandsoispon[at]gmx.de auch eine E-Mail schreiben.

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