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15. Oktober 2009
Wieder ein Gericht, welches durch einfaches zusammen schmeissen von Zutaten entstanden ist.
Ich habe bei Rucola meistens das Problem, dass ich für ein Gericht nicht das ganze Paket Rucola brauche.
Meisten mache ich dann eine Tomatensauce mit Rucola, manchmal püriert und manchmal einfach so.
Da das aber auf Dauer langweilig wird und ich da auch jetzt keine Lust drauf hatte, habe ich einfach einige frische Sachen, die ich noch da hatte, mit dem Rucola kombiniert.
Herausgekommen sind dabei nun Nudeln in Rucola-Gemüse-Creme oder so.

Das Ganze hat nicht nur gut ausgesehen und war schön cremig, nein, es hat auch ziemlich gut geschmeckt.
So gut, dass das wohl jetzt ein neues Rucola-Ausweich-Gericht sein wird.
Die Sauce war wirklich cremig und hat mich ein kleines bisschen an so Tomate-Mozarella-Fertigsaucen von früher erinnert.
Hat wirklich alles sehr gut zusammen gepasst!
11. Oktober 2009
Neben den ganzen Weihnachtssüßigkeiten gibt es seit einigen Tagen auch schon vermehrt Weihnachtsbackzeug zu kaufen.
Ich hab direkt einen Klumpen Marzipan gekauft um damit irgendetwas zu machen.
Da ich hier einen Marzipanvernichter zu beköstigen habe und das Marzipan somit hier nicht sicher ist, musste ich mich schnell für irgendetwas entscheiden.
Letztendlich habe ich mich für einen Marzipanzopf entschieden.

Der Marzipanzopf hat eigentlich ganz gut geklappt und auch wunderbar geschmeckt.
Lustigerweise sieht man kaum, dass da etwas drin ist in dem Zopf.
Bei näherer Betrachtung kann man leicht die Marzipanringe sehen.
Das ist wohl wieder einmal ein Fall von einem irreführenden Kochbuchbild.
Ich habe zwar einige Zutaten verändert und den Zopf generell anders gemacht, aber es wundert mich dennoch sehr, wie man auch bei dem normalen Rezept etwas rausbekommen soll, was nur annähernd aussieht wie das Bild.
Eine Erklärung dafür habe ich wohl vor ein paar Tagen nebenbei im Fernsehen mitgekriegt. Ein Essensfotograf hat gezeigt, wie er Essen präpariert und meinte nebenbei, dass zuerst die Fotos gemacht werden und dann ein Rezept dazu ausgedacht wird.
Bei dem Marzipanzopf aus dem Buch ist das sicherlich der Fall
Nichtdestotrotz schmeckt der Zopf wirklich gut, insbesondere, wenn es noch eine Weile geruht hat.
Zur Not kann man ja einfach noch etwas Farbstoff in die Marzipanmasse geben, damit mans auch sieht
P.S.: Hiermit bitte ich im Namen eines Marzipan-technisch sehr Bedürftigen um eine kleine oder am besten große Marzipanspende. Vielen Dank!
8. Oktober 2009
Ich hab schon vor einer Weile ein Paket Quinoa gekauft um meinen Horizont etwas zu erweitern.
Bisher hatte ich aber nie eine Idee, was ich wirklich damit anfangen soll.
Ich habe mir nun vorgenommen weniger Nudeln und mehr Reis/Bulgur/Hirse/Couscous/Quinoa oder Kartoffeln zu essen.
Deswegen hab ich einfach mal drauf los gekocht und einfach mal einige Sachen dazugepackt, die ich für sinnvoll und lecker gehalten hab.
Herausgekommen ist dabei also ein einfaches Quinoa mit Gemüse.

Es war recht cremig und hat ziemlich gut geschmeckt.
Ich habe zwar noch nie Risotto gegessen, aber mein Mitesser meinte, dass es schon ein wenig von einem Risotto hat. Ein Quinotto quasi.
Quinoa an sich schmeckt auch ziemlich lecker. Der Geschmack ist schwer zu beschreiben, aber es schmeckt eigentlich genau so, wie es in Lexikoneinträgen beschrieben ist
Ich werde es sicher noch einmal kaufen und irgendwie verwerten.
In den Kochbüchern, die ich besitze, sollten eigentlich auch noch ein paar Quinoa-Rezepte drin sein, die ich als Anhaltspunkt benutzen kann.
6. Oktober 2009
Vor ca. 13 Jahren habe ich einmal bei meiner Tante beim Frühstück einen Aufstrich gegessen, welcher wie Nutella und Konsorten geschmeckt hat, nur weitaus weniger süß und eigentlich auch sehr viel leckerer!
Ich durfte dann das ganze Glas mitnehmen und habe seitdem immer wieder an den tollen Aufstrich gedacht, mir aber erst Jahre später das Rezept dazu besorgt.
Als ich das Rezept zum ersten Mal gemacht habe, hat es nicht so gut geklappt.
Letzte Woche habe ich aber Datteln im Angebot gesehen und dachte, dass ich es noch einmal probieren könnte.

Ich konnte die Datteln und die Haselnüsse zwar immer noch nicht allzu gut pürieren, aber dennoch ist es dieses mal viel besser geworden.
Der Aufstrich ist zwar generell nicht wirklich streichfähig, aber wenn man es denn mal auf dem Brot hat, ist es einfach nur super lecker!
Vielleicht ist sie auch bedeutend streichfähiger, wenn man besseres Equipment zum pürieren hat.
Weder Pürierstab, noch Küchenmaschine oder Mixer haben da wirklich ein Püree draus bekommen.
Kindertauglich scheint der mehr oder weniger Aufstrich auch zu sein, sonst wäre ich bestimmt nicht so begeistert gewesen und hätte 13 Jahre davon geschwärmt.
2. September 2009
Da wir immer recht lange in der Uni verweilen müssen und es nicht immer leicht ist, am Abend vorher für zwei Personen extra Essen zu präparieren, haben wir immer geguckt, ob es nicht etwas leckeres, nahrhaftes, veganes zum Überbrücken zu kaufen gibt.
Vor einiger Zeit haben wir das Pizza-Pizza Bratfilet von Taifun entdeckt, welches nach einer Mischung aus Pizzabelag und Frikadelle schmeckt.
Man kann es wunderbar in einem Brötchen essen und es macht auch recht satt.
Als wir danach noch einmal Stromboli gegessen haben, fiel mir auf, dass die Füllung recht ähnlich dem Pizza-Pizza Bratfilet ist und nun habe ich mich also daran gemacht, selber Pizzafrikadellen herzustellen.

Die Pizzafrikadellen sind wirklich wunderbar geworden und schmecken einfach super.
Sie waren insbesondere kalt sehr nah am Pizza-Pizza Bratfilet Geschmack dran.
Warm waren sie auch recht lecker und haben auch wie normale Frikadellen mit Senf oder Ketchup geschmeckt, wobei ich ohne Sauce noch leckerer fand.
20. August 2009
Da ich wieder einmal eine Wette verloren hatte, musste ich etwas schönes Kochen.
Die obligatorischen Schnitzel konnte ich leider nicht machen, da wir keine Seitanschnitzel mehr vorrätig hatten.
Dafür hatten wir vom Grillen noch etwas von dem Chicken Style Seitan eingefroren.
Weil der Chicken Style Seitan (bessere Namensvorschläge sind immer noch willkommen
) ja relativ neu ist und ausprobiert werden will, erinnerte ich mich an ein Gericht, was meine Eltern öfters mal gekocht haben.
Und zwar handelt es sich dabei um Nudeln in normaler Tomatensauce mit der Brust eines toten Huhns drauf.

Also habe ich dies einfach mit meinem Seitan nachgekocht.
Insgesamt hat es sehr gut geschmeckt und auch gut zueinander gepasst.
Ein wenig erinnerte mich das Gericht an Spaghetti and Beanballs aus dem „Veganomicon“, was vermutlich an der Kombination Seitan, Bohnen, Nudeln, Tomatensauce lag.
Ein weiterer Pluspunkt des Gerichts ist, dass es schnell und einfach zubereitet ist, wenn man noch etwas Chicken Style Seitan eingefroren hat.
10. August 2009
Ich bin eigentlich ja nicht so der Grillfan, da es den meisten Leuten ja vorwiegend darum geht den größeren Leichenhaufen auf eben jenen Grill zu hauen und zu verputzen.
Bei meinen Eltern zu Grillen und generell zu Essen macht aber dennoch viel Spaß, da diese Rücksicht auf mich nehmen.
Zwar essen wir bei ihnen nicht nur vegan, da sie die Gerichte dann doch lieber mit ihren gewohnten Leichenteilen und Qualprodukten essen, aber (so doof es klingen mag aus offensichtlichen Gründen) das Klima ist dennoch relativ angenehm, weil es einfach normal ist, dass ich meine Komponenten vegan halte.
Nun habe ich also zum ersten Mal in diesem Jahr gegrillt und einige neue Sachen ausprobiert
Meine Schwester hatte die Idee gehabt ähnlich wie bei Folienkartoffeln doch Foliengemüse in einem Säckchen zu machen.
Das haben wir also auch beim gemeinsamen Grillen gemacht, wenn ich es auch ein klein wenig nach meinen Wünschen abgewandelt hatte.

So sah das Gemüsesäckchen nach dem Grillen aus und es war auch recht lecker gewesen.
In dem Link sind die Säckchen unter anderem auch mit Kräuterbutter gefüllt, welche wir dieses Mal aber im Nachhinein noch zu dem Gemüse gegessen haben.
Drin in dem Säckchen sind Kohlrabi, Zwiebeln, Paprika, Champignons und Möhren zusammen mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer sowie ein kleiner Zweig Rosmarin und etwas Oregano.

Meine Schwester hat, wie in ihrem Blogeintrag beschrieben, auch Kartoffelstückchen hineingetan, welche ich mir wegen der darauffolgenden Folienkartoffel gespart habe.
Geschmeckt hat das Säckchen sehr gut. Das Aroma der Gewürze ist recht gut auf das Gemüse übergegangen.
Generell ist das so auch praktischer verpackt als bei einem Gemüsespiess, wenn auch das Gemüse eher etwas gedämpft als direkt gegrillt wird.
Auf jeden Fall eine ganz gute Idee, die man mit verschiedenen Gemüsearten und Gewürzen schön ausbauen kann!
7. Juni 2009
Ich wollte seit langem einmal Rouladen aus Seitan machen, so wie ich sie früher immer gegessen habe.
Ich habe die Rouladen zuletzt immer nur mit Zwiebeln gefüllt gegessen. Davor habe ich auch Rouladen mit Zwiebeln und Speck gegessen, aber darauf verzichte ich nur allzu gerne.

Es ist gar nicht so einfach den Seitan vor dem Kochen so weit auszubreiten und ihn dann nach dem Kochen zu einer Roulade auszurollen.
Das Ergebnis ist aber trotzdem sehr gut, wenn auch nicht ausserordentlich ansehnlich

Die Rouladen haben wirklich sehr lecker geschmeckt, auch wenn ich am liebsten noch eine ganze Zwiebel mehr darin gehabt hätte
Das einzigst Blöde war, dass der Seitan sich beim Kochen wieder etwas vollgesogen hat, aber durch anschliessendes kurzes Anbraten waren die Rouladen perfekt.
Das Rezept für Sauerkraut und Kartoffelpüree gibt es hier.
1. Juni 2009
Da wir einen Tag vorher zu voll waren für das Hauptgericht und dieses für das Schokofondue geopfert hatten, haben wir es einfach einen Tag später gegessen.
So ohne Vorspeise war es auch nicht zu viel für zwei Personen.
Das Hauptgericht bestand nun also aus gebratenen Austernpilzen mit Kräutermargarine, Spargel, Möhren, grünen Bohnen, Broccoli, Blumenkohl, Kohlrabi, fertigen Krokettenbällchen und einer Sauce Bernaise.

Die Austernpilze wurden einfach in Margarine scharf angebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Geschmeckt hat die Kombination sehr gut.
Insgesamt erinnerte mich das Gericht an andere Gerichte, die ich in meinem Leben in Restaurants gegessen habe.
Der große Unterschied dabei ist nur, dass die Gerichte aus den Restaurants alles andere als vegan waren.
Aber wer braucht schon ein Stück Leiche, wenn es so etwas tolles wie Austerpilze und Pilze generell gibt







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