You are currently browsing the category archive for the 'Saucen' category.
8. November 2009
Sauerbraten mit Rotkraut war schon immer eins meiner absoluten Lieblingsgerichte.
Ich habe beides immer bis zum Umfallen in mich reingeschaufelt, weil es einfach so lecker ist.
Leider ist Sauerbraten in der veganen Version nicht allzu einfach herstellbar.
Ich habe aber trotzdem einfach mal mein Glück mit zwei verschiedenen Versionen versucht.
Die eine Version war Seitan-Sauerbraten und die andere Texturiertes-Soja-Sauerbraten.

Zusätzlich habe ich direkt mal das Sauerbraten-Rezept von meinen Eltern selber einmal ausprobiert.
Es war also doppelt spannend
Ich habe den Seitan über Nacht in die Sauerbraten-Beize eingelegt. Das texturierte Soja habe ich erst ein paar Stunden vorher hinzugegeben, denn es saugt sich ja ziemlich schnell voll.
Der Seitan-Sauerbraten kommt, wie man sehen kann, optisch schon recht nah an den Original-Sauerbraten heran.
Leider schmeckte er durch das Einlegen fast nur nach Essig und war von der Konsistenz absolut gar nicht Sauerbratenmäßig.
Ich hatte somit meine Hoffnungen in das texturierte Soja gelegt, welches mir beim Hachee schon wunderbare Dienste geleistet hat.

Ich hatte ja eigentlich eher das Gegenteil befürchtet, also dass der Seitan kaum Geschmack aufnimmt und das TVP eher nur nach Essig schmeckt. Aber das TVP hatte insgesamt einen sehr angenehmen Geschmack.
Von der Konsistenz her kommt es auch eher an den Original-Sauerbraten ran.
So viel erst einmal zum Sauerbraten an sich.
Die Sauce hat auf Anhieb auch nicht so gut geklappt.
Irgendwie hatte ich im Kopf, dass da Printen reinkommen, aber eigentlich sollte da Lebkuchen rein.
Die Gewürze in den Printen haben den Geschmack schon etwas verändert und die Sauce auch nicht wirklich gebunden.
Ich habe dann zusätzlich noch etwas Piment und bedeutend mehr Zucker hineingetan.
Da die Farbe der Sauce auch komisch war, habe ich zusätzlich noch etwas Zuckerkulör hinzugefügt, weswegen die Sauce nun ein wenig matschig-braun aussieht.
Es ist aber dennoch eine Verbesserung zu vorher.
Also was lernen wir daraus?
Sauerbraten geht leider noch nicht so einfach in vegan und man sollte darauf achten, dass man die richtigen Zutaten kauft
Mal schauen, ob ich es noch einmal mit dem Sauerbraten probiere. Die Sauce mache ich aber sicher noch einmal, wenn ich sie vielleicht auch nicht so mache wie dieses Mal, sondern eher mein normales Rezept für braune Sauce nehme und die Gewürze etwas anpasse.
Ganz so unlecker war es auf jeden Fall nicht
20. August 2009
Da ich wieder einmal eine Wette verloren hatte, musste ich etwas schönes Kochen.
Die obligatorischen Schnitzel konnte ich leider nicht machen, da wir keine Seitanschnitzel mehr vorrätig hatten.
Dafür hatten wir vom Grillen noch etwas von dem Chicken Style Seitan eingefroren.
Weil der Chicken Style Seitan (bessere Namensvorschläge sind immer noch willkommen
) ja relativ neu ist und ausprobiert werden will, erinnerte ich mich an ein Gericht, was meine Eltern öfters mal gekocht haben.
Und zwar handelt es sich dabei um Nudeln in normaler Tomatensauce mit der Brust eines toten Huhns drauf.

Also habe ich dies einfach mit meinem Seitan nachgekocht.
Insgesamt hat es sehr gut geschmeckt und auch gut zueinander gepasst.
Ein wenig erinnerte mich das Gericht an Spaghetti and Beanballs aus dem „Veganomicon“, was vermutlich an der Kombination Seitan, Bohnen, Nudeln, Tomatensauce lag.
Ein weiterer Pluspunkt des Gerichts ist, dass es schnell und einfach zubereitet ist, wenn man noch etwas Chicken Style Seitan eingefroren hat.
7. Juni 2009
Ich wollte seit langem einmal Rouladen aus Seitan machen, so wie ich sie früher immer gegessen habe.
Ich habe die Rouladen zuletzt immer nur mit Zwiebeln gefüllt gegessen. Davor habe ich auch Rouladen mit Zwiebeln und Speck gegessen, aber darauf verzichte ich nur allzu gerne.

Es ist gar nicht so einfach den Seitan vor dem Kochen so weit auszubreiten und ihn dann nach dem Kochen zu einer Roulade auszurollen.
Das Ergebnis ist aber trotzdem sehr gut, wenn auch nicht ausserordentlich ansehnlich

Die Rouladen haben wirklich sehr lecker geschmeckt, auch wenn ich am liebsten noch eine ganze Zwiebel mehr darin gehabt hätte
Das einzigst Blöde war, dass der Seitan sich beim Kochen wieder etwas vollgesogen hat, aber durch anschliessendes kurzes Anbraten waren die Rouladen perfekt.
Das Rezept für Sauerkraut und Kartoffelpüree gibt es hier.
1. Juni 2009
Da wir einen Tag vorher zu voll waren für das Hauptgericht und dieses für das Schokofondue geopfert hatten, haben wir es einfach einen Tag später gegessen.
So ohne Vorspeise war es auch nicht zu viel für zwei Personen.
Das Hauptgericht bestand nun also aus gebratenen Austernpilzen mit Kräutermargarine, Spargel, Möhren, grünen Bohnen, Broccoli, Blumenkohl, Kohlrabi, fertigen Krokettenbällchen und einer Sauce Bernaise.

Die Austernpilze wurden einfach in Margarine scharf angebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Geschmeckt hat die Kombination sehr gut.
Insgesamt erinnerte mich das Gericht an andere Gerichte, die ich in meinem Leben in Restaurants gegessen habe.
Der große Unterschied dabei ist nur, dass die Gerichte aus den Restaurants alles andere als vegan waren.
Aber wer braucht schon ein Stück Leiche, wenn es so etwas tolles wie Austerpilze und Pilze generell gibt
1. Mai 2009
Nachdem die Seitan Salami so gut geworden ist, habe ich heute noch etwas mit Seitan herumprobiert.
Als erstes sind dabei Bratwürste herumgekommen, die auch relativ gut geworden sind.
Dazu wollte ich versuchen eine vernünftige Currysauce zu machen. Da meine Röstzwiebeln spurlos verschwunden sind, durfte ich dann auch noch selber Röstzwiebeln machen.

Das ist also dabei herausgekommen.
An den Bratwürsten stört mich, dass sie recht fest sind und nach dem Braten auch recht kross werden.
Ich denke, ich werde das nächste mal besser Tofu zur Herstellung verwenden bzw. ich werde es versuchen. Irgendwie muss das ja auch schaffbar sein
Die Currysauce war auch recht gut. Sie kommt schon relativ nah an meine Lieblingscurrysauce heran.
Insgesamt hat die Currywurst aber ganz gut geschmeckt. Wenn ich die Kritikpunkte noch irgendwie verbessern kann, wird sie wohl perfekt sein.
Hier dann also erst einmal das Rezept für die dennoch sehr brauchbare Currysauce.
13. April 2009
Da ich sonst immer meine zwei asiatischen Gerichte mit Reis mache, wollte ich dieses Mal einmal etwas anderes und habe somit Mie-Nudeln ausprobiert.
Ich bin meinen beiden Saucen aber dennoch treu geblieben und habe gebratene Nudeln mit Knoblauchsauce gemacht.

Die Sauce ist ein klein wenig anders als die, die ich zu Reis mache.
Das Gericht war ziemlich lecker. Mir hat nur ein wenig weiteres Gemüse gefehlt, aber ich hatte leider nur eine Wokmischung mit roten Zwiebeln, Lauch und Kastanienpilzen und eine selbstgezogene Asia-Sprossenmischung.
Ich werde auf jeden Fall jetzt öfter mit den Nudeln kochen, auch wenn das wahrscheinlich höchstens noch auf gebratene Nudeln mit Gemüse und Süß-Sauer-Sauce hinauslaufen wird
7. April 2009
Da ich noch so einiges an frischem Gemüse, eine Packung Gnocchis und frisch gekauften Rosmarin da hatte, wollte ich das Ganze mit einer leckeren, cremigen Tomatensauce essen.
Dabei herausgekommen ist ein leckeres, mediterran angehauchtes Gericht, was ich gerne öfters machen möchte.

Dazu habe ich noch einen frischen Salatteller gemacht, da es nun in den Discountern wieder günstigen, frischen Blattsalat gibt.
Über den Sommer essen wir daher alle Tage einen leckeren gemischten Salat und ich habe mich schon den ganzen Winter darauf gefreut!

Beide Sachen zusammen haben ganz gut zueinander gepasst und waren super lecker.
Ein toller Einstieg in das bessere Wetter, wenn es denn nun noch wieder zurückkommen würde
20. März 2009
Irgendwie hatte ich die fixe Idee eine Rucolacremesauce zu machen. Auch wollte ich mich mal an Kroketten versuchen, weil die so einfach sein sollen. Vegane Kroketten scheinen aber nicht soo einfach zu sein, da mir beim Frittieren die Kartoffelmasse etwas aus den Kroketten rausgekommen ist.

Die Kroketten waren dennoch sehr lecker, genauso wie die Rucolacremesauce, die mich abgesehen vom nussigen Rucolageschmack an eine Sauce Bernaise erinnerte.
Der Seitan war nur leider etwas trocken, weil ich mich mehr um die Sauce und die Kroketten gekümmert habe. Ich habe aber auch ein relativ dünnes Schnitzel dafür kleingeschnitten. Das nächste Mal werde ich wohl auch etwas dickeren Seitan für solche Fälle machen und dann schmeckt es noch besser!
Den Rucolasalat habe ich übrigens nur mit einem schnellen Balsamicodressing angemacht.
Alles in allem ein leckeres, ausbaufähiges Gericht. Die Rucolasauce ist aber auf jeden Fall schon einmal super!
16. März 2009
Mein Freund hatte vor kurzem die Idee ein Sandwich mit Sojaschnitzeln zu machen, welche ich fertig gekauft hatte.
Als ich dann für Chili con Tofu Baguettes selber gebacken habe, wollte ich das mit einem übrig gebliebenen Baguette auch einmal probieren. Herausgekommen ist dabei ein sehr leckeres Sandwich, welches recht einfach zu machen ist, dass es sich kaum lohnt dies hier ein Rezept zu nennen

Es war nicht sonderlich einfach zu essen. Vielmehr ist es ein Wunder, dass ich das Baguette so überhaupt fotografieren konnte.
Natürlich kann man auch weicheres Brot benutzen wie z.B. das bei mir beliebte Ciabatta. Mittlerweile habe ich es auch damit einmal probiert und es schmeckt super und ist etwas einfacher zu essen
28. Februar 2009
Das Rezept für Chickpea Cutlets, also Koteletts aus Kichererbsen und Gluten, aus dem Veganomicon hat mich bisher immer angelacht. Jetzt habe ich es also endlich einmal ausprobiert und bin doch recht begeistert!
Dazu habe ich Kartoffelgratin, gerösteten Rosenkohl und eine braune Sauce gemacht.

Durch die Kichererbsen wird das Kotelett recht knusprig und mithilfe des Glutens wird das Ganze auch „fleischig“. Die Gewürze machen dann den Rest, wobei ich den Salbei weggelassen habe. Also es kann sein, dass ich damit noch etwas mehr verpasst habe, aber auch so hat es wunderbar geschmeckt.
Den Rosenkohl habe ich in gefrorener Form mit Olivenöl bestrichen und im Backofen (teilweise mit Grillfunktion) garen lassen.
Die Rezepte für das Kartoffelgratin und die braune Sauce gibt es hier bereits (Links folgen).
9. Februar 2009
Als ich das letzte Mal im Asiasupermarkt war, habe ich eine Packung Seidentofu gekauft, weil ich im Kopf hatte, dass viele Rezepte in den Kochbüchern, die ich habe, eben damit gemacht werden.
Leider ist Seidentofu nicht allzu lange haltbar und irgendwie gab es beim erneuten durchblättern der Bücher nicht mehr sonderlich viele Rezepte mit Seidentofu. Da ich heute Abend Salat essen wollte, fiel mir das Caesar Dressing aus dem „Veganomicon“ ein.

Also habe ich einen Salat zusammengewürfelt, das Dressing gemacht und oben drauf ein Sojaschnitzel gepackt, welches, wie ich finde, nach totem Hähnchen in Panade schmeckt. Ich habe bei dem Wort Caesar Salad halt immer noch die Fast Food Variante im Kopf, die ich aber nie gegessen habe.
Geschmeckt hat das Dressing anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt hat es ganz gut geschmeckt. Ist mal eine Alternative zu meinem geliebten Joghurtdressing.
23. Januar 2008
Vor einigen Wochen habe ich einen ausgesprochenen Heißhunger auf Pita Gyros bekommen und wollte es unbedingt mal machen.
Dafür habe ich dann nach diesem Pita Brot gesucht, aber leider nicht wirklich etwas gefunden. Das einzigste, was ähnlich war, waren solche Pizzaböden aus dem Biosupermarkt.
Ich habe mich dann für die kleinere Variante entschieden.

Es hat auf jeden Fall super geschmeckt und kam meinen Erinnerungen an Pita Gyros in nichts nach. Es war eher noch besser. Selbstgemacht ist immer eine Ecke besser
Vielleicht finde ich ja auch ein Rezept für dieses Pita Brot und mache es dann demnächst auch selber!
27. Dezember 2008
Da ich über Weihnachten krank war, habe ich mir ein Frikassee gemacht. Es ist ein Rezept für Hühnerfrikassee, welches ich früher gegessen habe, nur jetzt ohne totes Huhn.
Ich esse also nur die Sauce mit Reis.

Die Gemüsebrühe hat auch etwas zur Besserung beigetragen. Vor allem ist das Essen sehr schnell und einfach gemacht, lecker ist es sowieso und durch den Reis und die Sojasahne kann man davon auch gut satt werden!












Kommentare