15. August 2008

Jetzt kommt eins meiner absoluten Lieblingsessen: Pizza!
Was soll ich noch mehr dazu sagen?

Ich mag meine Pizza im Moment am liebsten mit dem Käse unter dem Belag und Artischocken, Zwiebeln und Champignons, Spinat und Salami und das in 4-Jahreszeiten-Form.
Eine andere Variante wäre ein gemischtes Belegen und man kann den Käse auch oben drauf packen.

Es gibt bei veganem Pizzabelag massig Alternativen:
Artischocken, Spinat, Champignons, Zwiebeln, vegane Salami, Oliven, Pepperonis, Broccoli, Mais, Paprikas, geröstete und eingelegte Paprikaschoten, Auberginen, Zucchini, …..

Rezept: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=114

Oder süß und mega zu ausführlich von früher in ewig langem Text🙂

Rezept Pizzateig:
Für ca. 4 Pizzen und ca. 10-15 Pizzabrötchen

750g Mehl
3/4 Würfel frische Hefe
400 ml lauwarmes Wasser
50 ml Sprudel
3 EL Olivenöl
2 TL Salz

Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Kuhle rein machen. Die Hefe in die Kuhle bröckeln, etwas von dem lauwarmen Wasser hinzugeben und beides mit etwas Mehl zu einem Vorteig verkneten.
Den Vorteig mit Mehl bedecken und mit einem Löffel glattstreichen. Das Ganze ca. 5 Minuten gehen lassen, bis sich etwas größere Risse gebildet haben.
Das Salz und das Olivenöl hinzugeben und alles mit dem restlichen lauwarmen Wasser und dem Sprudel zu einem Teig verkneten.
Der Teig sollte nicht allzu nass und klebrig, aber auch nicht allzu trocken sein. Er sollte ungefähr so sein, dass man ihn mit ein wenig Mehl gut kneten kann und der Teig nicht klebt.

Den Teig dann in der Schüssel bedeckt mit einem Küchentuch und in warmer Umgebung ca. 1 Stunde gehen lassen. Das Volumen sollte sich verdoppelt bis verdreifacht haben.
Nimmt man das Tuch ab, geht der Teig wieder ein klein wenig ein, ist aber fluffig und kann mit etwas Mehl gut geknetet werden.

Den Teig 5 Minuten lang kneten (wenn er Blasen wirft ist es super!) und dann teilen. Eine Pizza für ein rundes Pizzablech braucht ungefähr 250g Teig. Wenn man kein „richtiges“ Pizzablech zur Hand hat, funktioniert natürlich auch der Boden einer Springform. Mit einem 24er Springformboden kann man dann auch Pizzen für den etwas kleineren Hunger machen😉

Die eingeteilten Teigstücke für die Pizzen unter dem Küchentuch noch etwas gehen lassen, während man anfängt aus dem übriggebliebenen Teig PIzzabrötchen zu formen.
Für die Pizzabrötchen einfach eine etwas dickere Schlange formen und einzeln abteilen. Danach in Mehl wenden und in Form bringen.

Die Pizzabrötchen können zusammen auf einem eingeölten Pizzablech bei 180°C ca. 10 Minuten goldbraun gebacken werden.

Nachdem die Pizzabrötchen verputzt sind, geht es weiter mit unserem Glanzstück🙂
Die Teigstücke sind mittlerweile unter dem Tuch noch etwas aufgegangen.
Wir nehmen uns das erste Stück, kneten es noch einmal kurz durch und formen dann etwas kugelähnliches. Diese Teigkugel drücken wir dann auf der Arbeitplatte flach, sodass wir sie gut mit einem Nudelholz ausrollen können.

Bei dem ganzen Vorgang mit dem Kneten und Ausrollen benötigen wir immer Mehl. Keine Angst, dass der Teig davon zu hart wird. Wenn er anfangs schön geschmeidig war, sollte das wunderbar funktionieren!

Am besten rollt man immer gleichmäßig in jede Richtung, sodass eben ein Kreis entsteht. Wenn man merkt, dass der Teig etwas an der Arbeitsplatte oder am Nudelholz klebt, geht man so vor: Oben mit Mehl bestreuen und auf der ganzen Fläche verteilen. Dann die Pizza vorsichtig von der Arbeitsplatte lösen und umdrehen. Wiederum die Oberfläche mit Mehl bestreuen und über die ganze Fläche verteilen.

Sollte der Teig kein perfekter Kreis sein, ist das nicht schlimm. Er muss nur groß genug sein und sollte nicht zu dünn sein.
Ist der Teig fertig ausgerollt, nimmt man ihn hoch auf beide Hände und legt ihn auf das vorher eingeölte Pizzablech. Dann schaut man, dass er gut liegt und legt die Ränder an.
Überflüssigen Teig, kann man abschneiden und zu einem anderen, noch nicht bearbeiteten Teighaufen geben.
Wenn man sich noch etwas unsicher damit ist, den Teig und das Ausrollen richtig einzuschätzen, kann man natürlich die Pizzabrötchen nach dem Ausrollen machen und eventuelle Reste zu einem Brötchen verwandeln. Dabei sollten die fertig ausgerollten Pizzen aber am besten auch nochmal abgedeckt werden, wenn sie nicht sofort gebraucht werden.

So, wir sollten am Ende fertig ausgerollte Pizzen auf den Pizzablechen haben.
Jetzt geht es ans Belegen.
Es gibt da viele verschiedene Möglichkeiten: Käse oben drauf, Käse unterm Belag, frische Tomaten, Tomatenmark, passierte Tomaten, Tabascosauce.
Ich persönlich habe auf Pizzen am liebsten zuerst Tomatenmark, dann etwas Tabascosauce und passierte Tomaten. Tomatenmark würde ich aber nur in Verbindung mit frischen Tomatenscheiben oder passierten Tomaten empfehlen. Die beiden anderen Sachen gehen aber auch alleine.

Ich benutze schon fertige getrocknete Pizzagewürzmischungen, wenn man aber ein Händchen dafür hat, kann man sich sicherlich selbst eine Mischung machen, wobei Oregano aber auf keinen Fall fehlen sollte.
Das Pizzagewürz packe ich vor dem Käse auf die Tomatensauce und noch einmal oben auf den Belag. Nur auf dem Belag reicht aber auch.

Joa, bei dem Belag gibt es, wie gesagt, viele Möglichkeiten. Einfach ausprobieren, was einem da schmeckt. Solltet ihr vegane Salami oder ähnliches nehmen, empfehle ich, den Aufschnitt mit etwas Öl zu bestreichen, weil es sonst sein kann, dass er eher etwas kross wird.

Die fertig belegte Pizza kommt auch bei 180°C für 10-15 Minuten in den Ofen. Am besten immer Mal wieder schauen, ob die Pizza bereits gut ist.