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20. August 2009

Da ich wieder einmal eine Wette verloren hatte, musste ich etwas schönes Kochen.
Die obligatorischen Schnitzel konnte ich leider nicht machen, da wir keine Seitanschnitzel mehr vorrätig hatten.
Dafür hatten wir vom Grillen noch etwas von dem Chicken Style Seitan eingefroren.
Weil der Chicken Style Seitan (bessere Namensvorschläge sind immer noch willkommen ;)) ja relativ neu ist und ausprobiert werden will, erinnerte ich mich an ein Gericht, was meine Eltern öfters mal gekocht haben.
Und zwar handelt es sich dabei um Nudeln in normaler Tomatensauce mit der Brust eines toten Huhns drauf.

Also habe ich dies einfach mit meinem Seitan nachgekocht.
Insgesamt hat es sehr gut geschmeckt und auch gut zueinander gepasst.
Ein wenig erinnerte mich das Gericht an Spaghetti and Beanballs aus dem „Veganomicon“, was vermutlich an der Kombination Seitan, Bohnen, Nudeln, Tomatensauce lag.
Ein weiterer Pluspunkt des Gerichts ist, dass es schnell und einfach zubereitet ist, wenn man noch etwas Chicken Style Seitan eingefroren hat.

18. August 2009

Eine Zeit lang haben wir alle paar Tage Falafel gemacht und diese eingedeutscht wie Döner, also mit Fladenbrot, Salat und Tzatziki, gegessen.
Nach einer Weile exzessivem Falafel-Konsum, bei dem wir manchmal auch originalere Falafel mit arabischem Brot, Salat, Tahin und gebratenem Gemüse von einem Imbiss hier gegessen haben, wurde das leckere Gericht, so weit ich mich erinnere, von Ciabattapizzen abgelöst.
Danach kamen dann Türkische Pizzen und Döner.
Auf einmal kam dann aber wieder die Lust auf Falafel und ich erinnerte mich an das Falafel-Rezept aus dem Kochbuch „Vegan with a Vengeance“, da die letzten Falafelversuche mit dem selbst ausgedachten Rezept auch nicht mehr so gut verlaufen waren.

Dies sind nun die Falafel, die dabei herausgekommen sind, und ich muss sagen, dass sie wirklich sehr lecker waren.
Die Probleme mit dem eigenen Rezept, nämlich der etwas bröckelige Teig, der manchmal nicht so gut in der Friteuse gehalten hat, haben sich bei dem Rezept in Luft aufgelöst.
Das liegt daran, dass das Rezept vielmehr wie eine Art Teig aufgebaut ist (Backpulver, Mehl) und ich jetzt auch weichere, fertig gekochte Kichererbsen benutze, anstatt diese selber einzuweichen und weich zu kochen.
Vielleicht könnte man mit denen auch nochmal das alte Rezept ausprobieren.
Im Fladenbrot mit Tzatziki haben die Falafel aus dem Kochbuch auf jeden Fall schon einmal sehr gut geschmeckt.
Jetzt müsste man nur noch Tahin und arabisches Brot besorgen für den richtigen Falafel-Spaß. Oder man stattet dem tollen Imbiss noch einmal einen Besuch ab 🙂

10. August 2009

Ich erinnere mich gerade nicht, ob ich dieses leckere Gericht schon einmal erwähnt habe.
Es war aber auf jeden Fall schon Zeit meine letzten „Fleischersatz“-Versuchen in Bearbeitung.
Die Grillhärteprobe hat der gute Seitan auf jeden Fall schon einmal bestanden und mir fällt auch momentan nicht ein, wie ich ihn noch besonders besser hinkriegen könnte.

Der komische Name kommt übrigens daher, dass ich mich bei den Gewürzen an zu totem Huhn passenden Gewürzen orientiert habe.
Irgendwie fällt es mir etwas schwer mir neue Namen auszudenken, da es einerseits klar sein sollte, woran sich das jeweilige Gericht orientiert (und das sind oftmals halt Sachen, die ich früher gerne gegessen habe) und es andererseits nicht immer cool kommt mit einem „V“ oder so drin :mrgreen:
Also falls jemand einen besseren Vorschlag hat..
(Nein, ich nenne es nicht Seitan de Mexico, weil er nichts mit Mexico zu tun hat :P)

Die Konsistenz des Seitans ist, wie man im Bild auch gut sehen kann, relativ flockig und locker. Vom Geschmack her wird es dann eher schön würzig und auch einen Ticken scharf.
Der Seitan ist bei den omnivoren Mitessern auf jeden Fall recht gut angekommen und bei den veganen Mitessern sowieso 🙂
Der Seitan hat auf jeden Fall potential und ist ab jetzt bei jedem Grillen mit dabei!

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10. August 2009

Hier nun die zweite Art von Würstchen, die ich für das Grillen extra gemacht hatte.
Diese Würstchen sind angelehnt an fertig zu kaufende Hot Dog Würstchen entstanden.
Sie sind demnach weitaus würziger als die normalen Bratwürste, die ich gemacht habe, eignen sich aber auch super zum Grillen.

Da ich bei diesen Würstchen meine Tofu-Technik, Dank der negativen Erfahrungen mit den Bratwürsten, verbessert hatte, sind die Würstchen eine Ecke besser geworden als eben diese Bratwürste.
Dieses Mal habe ich den Tofu nämlich nicht naiv reingebröckelt, sondern vor dem Vermengen mit dem Gluten püriert.
Das Ergebnis kann sich auch geschmacklich wirklich sehen lassen.
Wir waren beide ziemlich begeistert von den Würstchen, da sie sehr pikant und würzig schmecken.
Das nächste Mal werde ich aber auch hier den Tofugehalt noch etwas erhöhen, um somit das beste aus den Würstchen rauszuholen.
Auch wäre ich sehr daran interessiert die Würstchen in der ihnen namengebenden Umgebung auszuprobieren 😉
(Damit meine ich selbstverständlich nicht, dass ich die Würstchen innerhalb eines heißen Hundes essen möchte. Dafür bin ich auch ein wenig zu groß 😛
Vielmehr meine ich damit das Würstchen mit Brot, Zwiebeln und Gürkschen, Ketchup und Senf!)

Das Rezept folgt, wie auch bei den Bratwürsten, sobald ich die Würste noch etwas verbessert habe!

Nachtrag: Auch hier habe ich den Tofugehalt etwas erhöht und es hat ziemlich gut geschmeckt 🙂
Also auch hier jetzt das Rezept für die Würstchen!

Das Rezept gibt es hier: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=90

10. August 2009

Weiter geht es grilltechnisch mit der traditionellen Bratwurst.
Nachdem ich letztes Jahr noch mit fertig gekauften Bratwürsten gegrillt hatte, habe ich dieses Jahr versucht die Bratwürste selber zu machen.
Dies war nun, wie man hier im Blog nachlesen kann, der zweite Versuch und vorab: Er ist super gelungen!

Bei meinem ersten Würstchenversuch habe ich ja bemängelt, dass die Würstchen zu kross werden und innen zu gummi-artig sind.
Dem habe ich nun entgegengewirkt, indem ich die Würstchen nicht nur aus Seitan, sondern aus einer Seitan/Tofu-Mischung gemacht habe.
Dementsprechend haben sich genau die beiden Mängel fast in Luft aufgelöst.
Fast, weil ich denke, dass ich die Würstchen mit einem noch höheren Anteil an Tofu noch besser hinbekomme.
Auch habe ich das bei diesen Würstchen mit dem Tofu etwas blöde gemacht, da ich ihn einfach so zerbröckelt hinzugegeben hatte. Das kann man auch ein wenig am Bild erkennen, wenn man genau hinschaut.
Ich habe zusammen mit diesen Würstchen noch andere Würstchen gemacht (kommen im nächsten Beitrag 🙂 ), bei denen ich das dann verbessert habe und welche dann auch besser waren vom Geschmack und von der Konsistenz.

Geschmeckt haben die Würstchen auf jeden Fall sehr sehr gut.
Gegrillt waren sie natürlich auch noch einen Ticken besser als einfach so in der Pfanne gebraten.
Wie gesagt, ich werde noch den Tofugehalt etwas erhöhen und dann sollte das Rezept so weit sein, dass ich es hier veröffentlichen kann.

In dem Sinne: Wer braucht schon teure Fertigwürstchen? 🙂

Nachtrag: So, ich habe nun den Tofugehalt etwas erhöht und die Würstchen direkt am Grill getestet!
Wie ich mir gedacht hatte, schmecken sie so noch etwas besser.
Ich denke, dass das Würstchenrezept nun so weit ist, dass ich es veröffentlichen kann 😉
Also hier dann das Rezept: (Ich hoffe, ich habe die Erwartungen jetzt nicht allzu hoch geschraubt.)

Das Rezept gibt es hier: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=91

10. August 2009

Ich bin eigentlich ja nicht so der Grillfan, da es den meisten Leuten ja vorwiegend darum geht den größeren Leichenhaufen auf eben jenen Grill zu hauen und zu verputzen.
Bei meinen Eltern zu Grillen und generell zu Essen macht aber dennoch viel Spaß, da diese Rücksicht auf mich nehmen.
Zwar essen wir bei ihnen nicht nur vegan, da sie die Gerichte dann doch lieber mit ihren gewohnten Leichenteilen und Qualprodukten essen, aber (so doof es klingen mag aus offensichtlichen Gründen) das Klima ist dennoch relativ angenehm, weil es einfach normal ist, dass ich meine Komponenten vegan halte.

Nun habe ich also zum ersten Mal in diesem Jahr gegrillt und einige neue Sachen ausprobiert 🙂

Meine Schwester hatte die Idee gehabt ähnlich wie bei Folienkartoffeln doch Foliengemüse in einem Säckchen zu machen.
Das haben wir also auch beim gemeinsamen Grillen gemacht, wenn ich es auch ein klein wenig nach meinen Wünschen abgewandelt hatte.

So sah das Gemüsesäckchen nach dem Grillen aus und es war auch recht lecker gewesen.
In dem Link sind die Säckchen unter anderem auch mit Kräuterbutter gefüllt, welche wir dieses Mal aber im Nachhinein noch zu dem Gemüse gegessen haben.
Drin in dem Säckchen sind Kohlrabi, Zwiebeln, Paprika, Champignons und Möhren zusammen mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer sowie ein kleiner Zweig Rosmarin und etwas Oregano.

Meine Schwester hat, wie in ihrem Blogeintrag beschrieben, auch Kartoffelstückchen hineingetan, welche ich mir wegen der darauffolgenden Folienkartoffel gespart habe.
Geschmeckt hat das Säckchen sehr gut. Das Aroma der Gewürze ist recht gut auf das Gemüse übergegangen.
Generell ist das so auch praktischer verpackt als bei einem Gemüsespiess, wenn auch das Gemüse eher etwas gedämpft als direkt gegrillt wird.
Auf jeden Fall eine ganz gute Idee, die man mit verschiedenen Gemüsearten und Gewürzen schön ausbauen kann!

Alle abgebildeten Gerichte sind vegan, d.h. es wurden keinerlei tierische Produkte für die Gerichte gebraucht! Kein Fleisch, keine Milchprodukte, keine Eier, kein Honig, keine sonstigen Sachen, die man aus Tieren in irgendeiner Weise gewinnen kann. (Was ist Veganismus?)
Ihr findet hier nur vegane Rezepte.
Deswegen immer vegane Varianten der Zutaten beim Kochen benutzen!

Viel Hunger beim Gucken :)

Bei Fragen, Kritik oder Anregungen könnt ihr mir unter iamkongandsoispon[at]
gmx.de
auch eine E-Mail schreiben.

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