You are currently browsing the monthly archive for Oktober 2009.

18. Oktober 2009

Ich hatte ja schon einmal versucht gefüllten Seitan zu machen, was aber nicht sooo extrem gut geklappt hat.
Jetzt wollte ich es noch einmal versuchen und dabei aber eher eine Art Braten basteln. Quasi ein Test für unser Weihnachtsessen.
Dieses mal hab ich die Füllung direkt auf den Seitanteig gestrichen anstatt den Seitan schon fertig zu kochen und dann erst die Füllung drauf zu packen.
Es hat wirklich extrem gut geklappt und ich denke, dass ich das demnächst wohl immer so machen werde.

Der Seitan war einfach traumhaft und ich freue mich schon darauf demnächst noch öfter Seitan zu füllen 😉
Auch ganz nett waren die Haferflocken, die ich in den Seitan gemischt habe.
Die Kartoffel-Chili-Puffer dazu haben aber dieses mal nicht so gut geklappt, weswegen ich das Rezept gerne noch mal überarbeiten möchte.
Lecker waren sie aber trotzdem.
Das Rezept für die braune Sauce gibt es hier.
Insgesamt ein schönes Sonntagsessen 🙂

Rezept: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=64

16. Oktober 2009

Ich erinnere mich nicht daran jemals Ricotta gegessen zu haben, aber irgendwie scheint Ricotta in letzter Zeit immer trendiger geworden zu sein.
Da ich mich zwangsweise jedem Trend beugen muss, habe ich also Canneloni mit Tofu-Ricotta gefüllt :mrgreen:
Naja, eigentlich wusste ich nicht, was ich sonst so in die Canneloni packen soll und wollte es einfach mal ausprobieren 🙂
Im „Veganomicon“ gibt es zwei Rezepte dazu und zwar Tofu-Ricotta und Cashew-Ricotta.
Ich habe mich für ersteren entschieden, weil der etwas einfacher geht.

Da ich, wie gesagt, noch nie Ricotta gegessen habe, kann ich nicht sagen, ob der Tofu-Ricotta nah dran war.
Mein Mitesser meint aber, dass er von der Konsistenz und vom Geschmack her ziemlich nah dran war.
Sonderlich „geschmolzen“ ist er auf jeden Fall nicht. Er war eher nach dem Backen fester als vorher.
Geschmeckt hats aber insgesamt recht gut und es hat auch alles gut zusammen gepasst.
Das einzigste, was mich an Cannelonis generell etwas stört, ist, dass da viel Kram und relativ wenig Nudeln bei sind.
Man kann aber sicherlich auch eine Tofu-Ricotta-Spinat Lasagne draus machen.

15. Oktober 2009

Wieder ein Gericht, welches durch einfaches zusammen schmeissen von Zutaten entstanden ist.
Ich habe bei Rucola meistens das Problem, dass ich für ein Gericht nicht das ganze Paket Rucola brauche.
Meisten mache ich dann eine Tomatensauce mit Rucola, manchmal püriert und manchmal einfach so.
Da das aber auf Dauer langweilig wird und ich da auch jetzt keine Lust drauf hatte, habe ich einfach einige frische Sachen, die ich noch da hatte, mit dem Rucola kombiniert.
Herausgekommen sind dabei nun Nudeln in Rucola-Gemüse-Creme oder so.

Das Ganze hat nicht nur gut ausgesehen und war schön cremig, nein, es hat auch ziemlich gut geschmeckt.
So gut, dass das wohl jetzt ein neues Rucola-Ausweich-Gericht sein wird.
Die Sauce war wirklich cremig und hat mich ein kleines bisschen an so Tomate-Mozarella-Fertigsaucen von früher erinnert.
Hat wirklich alles sehr gut zusammen gepasst!

Rezept: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=54

11. Oktober 2009

Neben den ganzen Weihnachtssüßigkeiten gibt es seit einigen Tagen auch schon vermehrt Weihnachtsbackzeug zu kaufen.
Ich hab direkt einen Klumpen Marzipan gekauft um damit irgendetwas zu machen.
Da ich hier einen Marzipanvernichter zu beköstigen habe und das Marzipan somit hier nicht sicher ist, musste ich mich schnell für irgendetwas entscheiden.
Letztendlich habe ich mich für einen Marzipanzopf entschieden.

Der Marzipanzopf hat eigentlich ganz gut geklappt und auch wunderbar geschmeckt.
Lustigerweise sieht man kaum, dass da etwas drin ist in dem Zopf.
Bei näherer Betrachtung kann man leicht die Marzipanringe sehen.
Das ist wohl wieder einmal ein Fall von einem irreführenden Kochbuchbild.
Ich habe zwar einige Zutaten verändert und den Zopf generell anders gemacht, aber es wundert mich dennoch sehr, wie man auch bei dem normalen Rezept etwas rausbekommen soll, was nur annähernd aussieht wie das Bild.
Eine Erklärung dafür habe ich wohl vor ein paar Tagen nebenbei im Fernsehen mitgekriegt. Ein Essensfotograf hat gezeigt, wie er Essen präpariert und meinte nebenbei, dass zuerst die Fotos gemacht werden und dann ein Rezept dazu ausgedacht wird.
Bei dem Marzipanzopf aus dem Buch ist das sicherlich der Fall 😉
Nichtdestotrotz schmeckt der Zopf wirklich gut, insbesondere, wenn es noch eine Weile geruht hat.
Zur Not kann man ja einfach noch etwas Farbstoff in die Marzipanmasse geben, damit mans auch sieht :mrgreen:

P.S.: Hiermit bitte ich im Namen eines Marzipan-technisch sehr Bedürftigen um eine kleine oder am besten große Marzipanspende. Vielen Dank!

Den Rest des Beitrags lesen »

8. Oktober 2009

Ich hab schon vor einer Weile ein Paket Quinoa gekauft um meinen Horizont etwas zu erweitern.
Bisher hatte ich aber nie eine Idee, was ich wirklich damit anfangen soll.
Ich habe mir nun vorgenommen weniger Nudeln und mehr Reis/Bulgur/Hirse/Couscous/Quinoa oder Kartoffeln zu essen.
Deswegen hab ich einfach mal drauf los gekocht und einfach mal einige Sachen dazugepackt, die ich für sinnvoll und lecker gehalten hab.
Herausgekommen ist dabei also ein einfaches Quinoa mit Gemüse.

Es war recht cremig und hat ziemlich gut geschmeckt.
Ich habe zwar noch nie Risotto gegessen, aber mein Mitesser meinte, dass es schon ein wenig von einem Risotto hat. Ein Quinotto quasi.
Quinoa an sich schmeckt auch ziemlich lecker. Der Geschmack ist schwer zu beschreiben, aber es schmeckt eigentlich genau so, wie es in Lexikoneinträgen beschrieben ist 😉
Ich werde es sicher noch einmal kaufen und irgendwie verwerten.
In den Kochbüchern, die ich besitze, sollten eigentlich auch noch ein paar Quinoa-Rezepte drin sein, die ich als Anhaltspunkt benutzen kann.

Rezept: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=65

6. Oktober 2009

Vor ca. 13 Jahren habe ich einmal bei meiner Tante beim Frühstück einen Aufstrich gegessen, welcher wie Nutella und Konsorten geschmeckt hat, nur weitaus weniger süß und eigentlich auch sehr viel leckerer!
Ich durfte dann das ganze Glas mitnehmen und habe seitdem immer wieder an den tollen Aufstrich gedacht, mir aber erst Jahre später das Rezept dazu besorgt.
Als ich das Rezept zum ersten Mal gemacht habe, hat es nicht so gut geklappt.
Letzte Woche habe ich aber Datteln im Angebot gesehen und dachte, dass ich es noch einmal probieren könnte.

Ich konnte die Datteln und die Haselnüsse zwar immer noch nicht allzu gut pürieren, aber dennoch ist es dieses mal viel besser geworden.
Der Aufstrich ist zwar generell nicht wirklich streichfähig, aber wenn man es denn mal auf dem Brot hat, ist es einfach nur super lecker!
Vielleicht ist sie auch bedeutend streichfähiger, wenn man besseres Equipment zum pürieren hat.
Weder Pürierstab, noch Küchenmaschine oder Mixer haben da wirklich ein Püree draus bekommen.

Kindertauglich scheint der mehr oder weniger Aufstrich auch zu sein, sonst wäre ich bestimmt nicht so begeistert gewesen und hätte 13 Jahre davon geschwärmt.

Rezept: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=66

6. Oktober 2009

Nachdem wir uns zuerst an dem Black Bean Burger aus dem „Veganomicon“ und dann an meinem Gemüseburger satt gegessen haben, war es nun an der Zeit einen neuen Burger auszuprobieren.
In der Anfangszeit haben wir immer ganz viele Fertigburger gegessen. Angelehnt an einen dieser Burger ist nun der Spicy Burger entstanden (kreativer gings leider nicht :mrgreen: ).

Der Spicy Burger ist, wie man am Namen wohl leicht erkennen kann, recht herzhaft und würzig.
Er erinnerte mich einzeln ein wenig an meine Hot Dog Würstchen und schmeckte als Burger enorm lecker!
Er war aussen schön knusprig und innen auch gut fest, wenn man ihn denn lange genug bei geringer Hitze brutzeln hat lassen.
Stellt sich die Frage, wie lange es dauert, bis wir keine Lust mehr auf den Spicy Burger haben. Der nächste Burger kommt bestimmt 😉

Rezept: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=70

30. September 2009

Im Moment ist wieder die Zeit, in der man sich vor 10kg Kartoffeln und 5kg Zwiebeln nicht retten kann.
Irgendwie esse ich aber recht wenig Kartoffeln und fand sie früher auch nicht allzu gut als Beilage.
Da ich also nicht allzu viele Kartoffelrezepte habe, die ich öfters mache, hab ich ein wenig in meinen Kochbüchern geschaut und dabei die Lemony Roasted Potatoes im „Veganomicon“ gefunden.
Das Rezept wollte ich schon seit längerem einmal gemacht haben, nur wusste ich nie, was ich dazu essen sollte, wo doch die Empfehlung ist, es bei mediterranen Sachen zu essen.
Dieses Mal konnte ich aber einfach nicht widerstehen und hab auf gut Glück irgendetwas dabei gemacht.
Herausgekommen sind Lemony Roasted Potatoes mit grünen Bohnen und „italienischen“ Bratlingen.

Insgesamt hat es ganz gut gepasst. Ich kann mir aber auch weniger mediterrane Sachen zu den Kartoffeln vorstellen.
Die Kartoffeln waren ziemlich lecker und ich werde sie mit Sicherheit ab jetzt recht oft machen und mit verschiedenen Beilagen ausprobieren!

Als nächstes könnte ich dann noch die Herb Scalloped Potatoes aus dem gleichen Kochbuch versuchen, aber dafür muss ich erst noch einen neuen 10kg-Sack Kartoffeln kaufen 🙂

21. September 2009

Ich habe, so weit ich mich erinnern kann, zum ersten Mal bei einem Gewinnspiel etwas gewonnen!
Passenderweise handelt es sich bei meinem Gewinn um ein kleines Fresspaket, mit dem man sich einen Tag pflanzlich ernähren sollen kann.
Da ich mich ja jeden Tag pflanzlich ernähre, bringt mir das natürlich nicht so ein „spannendes Erlebnis“, aber immerhin konnte ich ein paar neue Sachen ausprobieren und ein paar altbewährte umsonst bekommen.
Dies sind die Sachen, die ich bekommen habe:

Bis auf die Margarine, die Schnitzel und die Nuggets hatte ich alle Produkte schon vorher ausprobiert.
Ich hatte ja gehofft, dass sie so einen Frischkäse zum Probieren mit reinpacken, aber so ist es auch wunderbar.
Der Sojajoghurt ist ja generell ziemlich lecker. Bei Heidelbeerjoghurt musste ich aber erst überzeugt werden.
Hat aber erstaunlicherweise ziemlich gut geschmeckt!
Schnitzel und Nuggets haben irgendwie ziemlich pfeffrig geschmeckt. Ich will nicht wissen, wie extrem dann die Pfefferschnitzelvariante schmeckt.
Da gibt es billigere und bessere Produkte.
Jetzt muss ich nur noch die Margarine testen und dann ist mein pflanzlicher Tag vorbei 😉

Alle abgebildeten Gerichte sind vegan, d.h. es wurden keinerlei tierische Produkte für die Gerichte gebraucht! Kein Fleisch, keine Milchprodukte, keine Eier, kein Honig, keine sonstigen Sachen, die man aus Tieren in irgendeiner Weise gewinnen kann. (Was ist Veganismus?)
Ihr findet hier nur vegane Rezepte.
Deswegen immer vegane Varianten der Zutaten beim Kochen benutzen!

Viel Hunger beim Gucken :)

Bei Fragen, Kritik oder Anregungen könnt ihr mir unter iamkongandsoispon[at]
gmx.de
auch eine E-Mail schreiben.

Klicks seit Juli 2008

  • 550,142 Klicks