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27. November 2009

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal Schwarzwurzeln gegessen.
Mir wurde gesagt, dass die so ungefähr wie Spargel schmecken und sie schmecken tatsächlich so.
Verständlich, dass Schwarzwurzeln umgangssprachlich auch Winterspargel heißen.
Was passt also am besten dazu? Natürlich Sauce Hollandaise und wahlweise Salzkartoffeln oder Toastbrot.

Schwarzwurzeln sind von aussen recht dreckig und sie sondern beim Schälen eine klebrige Flüssigkeit ab, sodass einem am Ende die Finger zusammenkleben und dazwischen noch schön viel Dreck ist.
Am besten legt man beim Schälen ein paar Seiten Zeitungspapier drunter, damit die Umgebung auch verschont bleibt.
Die Finger kriegt man zwar mit gutem Händewaschen wieder recht klebefrei, aber um das zu vermeiden kann man auch direkt beim Schälen ein paar Einweghandschuhe anziehen.
Die Schwarzwurzeln danach noch etwas von dem dran klebenden Dreck befreien und dann einfach mit etwas Salz, ein wenig Zucker und einem Spritzer Zitronensaft in Wasser gar kochen.

Insgesamt schmeckt das Ganze sehr lecker und den Namen Winterspargel haben sich die leckeren Schwarzwurzeln verdient!

Rezept Sauce Hollandaise: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=62

26. November 2009

Nur Pommes zu essen ist manchmal ganz schön langweilig.
Leider sind fast alle Sachen, die ich früher dazu gegessen habe, nicht in einer veganen Version erhältlich.
Loempias gibt es nur als kleine Frühlingsröllchen, Frikandeln gibt es gar nicht (sind aber dafür bei mir schon in einer hohen Entwicklungsstufe 😉 ) und Fleischkroketten sind auch nicht mehr.
Der gesamte leckere holländische Frittierkram fällt also raus 😦
Da ich vor Kurzem beim Einkaufen so tolle Metallspieße gesehen habe und die direkt kaufen musste, wollte ich nun also Schaschliks zu den Pommes machen.

In weiser Voraussicht hatte ich schon etwas Seitan in würfelartige Stücke geschnitten und eingefroren.
Diesen habe ich dann aufgetaut und in der leckeren Marinade einige Stunden ziehen lassen.
Dazu dann Paprikastücke und Zwiebelstücke mit aufgespiesst, von allen Seiten schön lange angebraten und fertig waren die extrem leckeren Schaschlikspieße!

26. November 2009

Bei meinem letzten Job gab es jeden Tag Catering, soll heißen eine Art Buffet.
Meistens blieb dabei für mich nur Salat übrig.
Dazu gab es dann immer ein Avocado-Dressing, welches ich mit der Zeit sehr lieb gewonnen hatte.
Ich habe dann Zuhause einmal versucht es nachzubauen. Das hatte eigentlich recht gut geklappt.
Nun ungefähr ein Jahr später wollte ich noch einmal das leckere Dressing machen.

Leider erinnere ich mich nicht mehr allzu gut an die ganzen Zutaten.
Es hat nicht ganz so geschmeckt, wie ich es in Erinnerung hatte, aber das kann auch gut an der Avocado gelegen haben.
Lecker war es trotzdem 🙂

Rezept: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=63

15. November 2009

So langsam komme ich in Weihnachtsstimmung und hielt es für eine gute Idee frühzeitig ein paar Weihnachtsplätzchen zu verschenken.
Letztes Jahr hatte ich schon einmal ein neues Plätzchenrezept neben den altbewährten Adventsplätzchen, Nussplätzchen und Vanillekipferln ausprobiert, nämlich die Nougatkipferl, welche sehr sehr lecker waren.
Dieses Jahr wollte ich dann wiederum etwas Neues ausprobieren.
Die Wahl fiel somit auf etwas altes Neues, nämlich Spritzgebäck.

Um das Spritzgebäck zu machen, habe ich mir extra einen Fleischwolf mit Gebäckaufsatz gekauft, welcher sich laut Beschreibung (natürlich) auch wunderbar für Gemüse, Hülsenfrüchte, etc. eignet.
Das Rezept von meiner Oma schien relativ einfach veganisierbar, aber dennoch war ich aufgeregt und sehr gespannt auf den Geschmack, zumal ich das letzte Mal vor 4 Jahren Spritzgebäck gegessen hatte.
Als dann das erste Blech endlich fertig war, habe ich mir dann schnell einen Keks zum Probieren gegriffelt und ich war doch ziemlich begeistert von den Keksen.

Demnach habe ich jetzt noch ein Keksrezept, welches ich unbedingt demnächst immer zu Weihnachten machen muss. Vor allem muss ich ja auch meinen neuen Fleischwolf so oft wie möglich benutzen 😉
Ich merk schon: In 2 Jahren backe ich für Weihnachten erst einmal ein gesamtes Wochenende durch :mrgreen:

Rezept: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=50

8. November 2009

Sauerbraten mit Rotkraut war schon immer eins meiner absoluten Lieblingsgerichte.
Ich habe beides immer bis zum Umfallen in mich reingeschaufelt, weil es einfach so lecker ist.
Leider ist Sauerbraten in der veganen Version nicht allzu einfach herstellbar.
Ich habe aber trotzdem einfach mal mein Glück mit zwei verschiedenen Versionen versucht.
Die eine Version war Seitan-Sauerbraten und die andere Texturiertes-Soja-Sauerbraten.

Zusätzlich habe ich direkt mal das Sauerbraten-Rezept von meinen Eltern selber einmal ausprobiert.
Es war also doppelt spannend 😉

Ich habe den Seitan über Nacht in die Sauerbraten-Beize eingelegt. Das texturierte Soja habe ich erst ein paar Stunden vorher hinzugegeben, denn es saugt sich ja ziemlich schnell voll.
Der Seitan-Sauerbraten kommt, wie man sehen kann, optisch schon recht nah an den Original-Sauerbraten heran.
Leider schmeckte er durch das Einlegen fast nur nach Essig und war von der Konsistenz absolut gar nicht Sauerbratenmäßig.
Ich hatte somit meine Hoffnungen in das texturierte Soja gelegt, welches mir beim Hachee schon wunderbare Dienste geleistet hat.

Ich hatte ja eigentlich eher das Gegenteil befürchtet, also dass der Seitan kaum Geschmack aufnimmt und das TVP eher nur nach Essig schmeckt. Aber das TVP hatte insgesamt einen sehr angenehmen Geschmack.
Von der Konsistenz her kommt es auch eher an den Original-Sauerbraten ran.
So viel erst einmal zum Sauerbraten an sich.

Die Sauce hat auf Anhieb auch nicht so gut geklappt.
Irgendwie hatte ich im Kopf, dass da Printen reinkommen, aber eigentlich sollte da Lebkuchen rein.
Die Gewürze in den Printen haben den Geschmack schon etwas verändert und die Sauce auch nicht wirklich gebunden.
Ich habe dann zusätzlich noch etwas Piment und bedeutend mehr Zucker hineingetan.
Da die Farbe der Sauce auch komisch war, habe ich zusätzlich noch etwas Zuckerkulör hinzugefügt, weswegen die Sauce nun ein wenig matschig-braun aussieht.
Es ist aber dennoch eine Verbesserung zu vorher.

Also was lernen wir daraus?
Sauerbraten geht leider noch nicht so einfach in vegan und man sollte darauf achten, dass man die richtigen Zutaten kauft :mrgreen:
Mal schauen, ob ich es noch einmal mit dem Sauerbraten probiere. Die Sauce mache ich aber sicher noch einmal, wenn ich sie vielleicht auch nicht so mache wie dieses Mal, sondern eher mein normales Rezept für braune Sauce nehme und die Gewürze etwas anpasse.
Ganz so unlecker war es auf jeden Fall nicht 🙂

8. November 2009

So langsam kommt hier „Weihnachtsfeeling“ auf und ich wollte unbedingt mal probieren selber einen Stollen zu backen.
Da ich den üblichen Christstollen nicht sonderlich mag, habe ich mich für einen Mandelstollen entschieden.
Wegen meinem Marzipan-süchtigen Mitesser gabs dazu dann eine Marzipanfüllung.
Insgesamt also eine vielversprechende Kombination.

Von der Zeit her ist so ein Stollen schon recht aufwändig, wobei man aber die meiste Zeit nur rumsitzen muss.
Das Ergebnis entlohnt einen aber für die Geduld, denn der Stollen schmeckt wirklich super!
Direkt aus dem Backofen ist er zwar noch etwas hart, aber ich denke, dass er morgen dafür umso besser schmecken wird.
Das Marzipan ist irgendwie komisch bräunlich geworden und mir wurde erst im Nachhinein vom Marzipanspezialisten himself gesagt, dass ich ja etwas Puderzucker hätte reinkneten sollen.
An dem tollen Geschmack hat das nun aber nichts geändert.
Weihnachten kann wohl kommen 😉

Rezept: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=76

25. Oktober 2009

Da der gefüllte Seitanbraten so toll war und sich jemand als Essensbesuch angekündigt hatte, habe ich direkt noch einen Braten getestet. Dieses Mal aber mit einer anderen Füllung als der Broccoli-Senf-Füllung und mit ein bisschen anderen Beilagen.

Die neue Füllung bestand aus veganem Schinken, Zwiebeln, Ketchup, Brot, Petersilie und Champignons.
Leider habe ich etwas zu viel gemacht, sodass der Braten dadurch nicht gut geschnitten werden konnte, ohne dass die Füllung raus läuft.
Geschmeckt hat es aber trotzdem sehr gut und sobald ich das noch einmal mit vernünftiger Menge mache, gibt es hier auch das Rezept für diese Füllung.

Alle abgebildeten Gerichte sind vegan, d.h. es wurden keinerlei tierische Produkte für die Gerichte gebraucht! Kein Fleisch, keine Milchprodukte, keine Eier, kein Honig, keine sonstigen Sachen, die man aus Tieren in irgendeiner Weise gewinnen kann. (Was ist Veganismus?)
Ihr findet hier nur vegane Rezepte.
Deswegen immer vegane Varianten der Zutaten beim Kochen benutzen!

Viel Hunger beim Gucken :)

Bei Fragen, Kritik oder Anregungen könnt ihr mir unter iamkongandsoispon[at]
gmx.de
auch eine E-Mail schreiben.

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