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24. Dezember 2009

Nach dem leckeren Hauptgericht mussten wir erst einmal ein wenig Pause machen bis wir uns an den Nachtisch wagen konnten.
Der Nachtisch ist auch eher spontan entstanden. Ich wollte auf jeden Fall selber eine Art Pudding mit Früchten machen.
Da ich am liebsten Kirschen und Vanille mag, war dann aber auch schon so gut wie klar, was es werden würde 😉

Zusätzlich dazu hatte ich mir vorgenommen einmal keine Sojaprodukte zu benutzen, sondern es einmal komplett mit Hafermilch und Hafersahne zu versuchen.
Hafersahne benutzen wir öfters, aber die Hafermilch ist ziemlich teuer. Ich habe aber auch gelesen, dass man Hafermilch sehr einfach selber herstellen kann und das auch ohne teuren Milchbereiter.
Nachdem ich schon für die Nachspeise zu meinem Geburtstagsessen selber Cashewmilch gemacht habe, bin ich da jetzt recht zuversichtlich 😉
Dieses Mal gab es aber dennoch einmal die teure, gekaufte Hafermilch.
Selbstverständlich kann man den Nachtisch aber auch mit normaler Sojamilch und Sojasahne machen oder auch mit Reis-Produkten etc..

Der Nachtisch ist ziemlich einfach herstellbar. Generell werde ich wohl nur noch selber Pudding machen.
Keine Ahnung, wofür man überhaupt diese unsinnigen Fertigpuddingmischungen braucht.
Geschmeckt hat es auf jeden Fall wirklich sehr gut, wobei ich nach einem halben Glas wieder einmal schlapp gemacht habe.
Da freut sich halt der Mitesser 🙂

Das Rezept gibt es hier: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=111

24. Dezember 2009

Nach der sehr leckeren Zwiebelsuppe als Vorspeise habe ich mich wie letztes Jahr für einen klassischen Braten mit Rotkraut und Knödeln entschieden.
Das Rotkraut ist genauso gemacht wie in dem Rezept bei dem Link.
Anstatt Knödeln halb und halb habe ich dieses Mal Semmelknödel gemacht, welche enorm gut geworden sind.
Den Braten habe ich spontan zusammengebaut und auch er ist extrem gut geworden.

Die Knödel habe ich diesmal als Wurst geformt und in mein Seihtuch eingewickelt. Dadurch sind die Knödel auch nicht so aufgeschwemmt, wie die halb und halb Knödel vom letzten Jahr.
Ein ausgedientes Küchentuch sollte sich dafür auch gut eignen und für eine richtige Knödelform kann man dieses dann noch zerschneiden.
Für die Semmelknödel ist die Wurstform aber auch ganz toll, da man die Knödelscheiben viel besser anrichten kann.

Der Seitanbraten war, wie gesagt, eine spontane Sache. Ich hatte nur die Vorstellung, dass es irgendetwas mit Seitan und Austernpilzen sein soll 😉
Kurz vor Weihnachten hatte ich dann zufällig ein Weihnachtsrezept beim Vegan Wonderland. Dort werden so fertige „Entenstückchen“ in Tofublättern eingewickelt.
Noch viel zufälliger hatte ich einige Zeit davor im Asialaden frische Tofublätter entdeckt und mich gefragt, was man damit so machen kann.
Also habe ich diese zu Weihnachten gekauft um meinen Braten damit einzuwickeln.
Beim Braten an sich habe ich mich dann dazu entschieden einerseits Austernpilze in Würfelform in den Seitan zu geben und andererseits Austernpilzscheiben in der Mitte einzuwickeln.
Auf dem Bild kann man sehen, was letztendlich dabei herausgekommen ist 😉

Insgesamt ein wirklich leckeres Gericht, auch wenn mir das Rotkraut dieses Jahr nicht so gut gelungen ist wie letztes Jahr.

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24. Dezember 2009

Weihnachten ist wieder mal vorbei und ich habe u.A. ein Stativ geschenkt bekommen, damit ich hoffentlich einmal etwas bessere Bilder von meinem Essen machen kann 😉
Kommen wir also zum Weihnachtsessen, welches dieses Jahr wieder recht gut war.

An Heiligabend gab es als Vorspeise eine Zwiebelsuppe, welche ich aus dem Kochbuch „The Voluptuous Vegan“ nachgekocht habe.
Ich wollte diese Suppe schon seit einiger Zeit einmal probieren, da sie von den Zutaten her immer recht lecker geklungen hat und ein anderes, einfacheres Zwiebelsuppenrezept vor ein paar Jahren nicht wirklich etwas geworden war.

Die im Buch „Onion Sonata“ genannte Suppe enthält mehrere verschiedene Zwiebelsorten, nämlich normale Zwiebeln, Porree, Frühlingszwiebeln, Schalotten und Knoblauch. Ansonsten ist da nicht weiter viel drin ausser Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Sojasauce und Melasse (wobei ich da einfach etwas Agavendicksaft für die Süße genommen habe).

Insgesamt hat die Suppe auf jeden Fall enorm lecker geschmeckt, was wohl einerseits an der dazu selbstgemacht Gemüsebrühe lag und andererseits eben an der Zwiebelvielfalt.
Ich hab eigentlich noch nicht sonderlich oft Zwiebelsuppen gegessen, aber ich wüsste nicht, was man daran noch bedeutend besser machen könnte.
Mein Mitesser wollte gerne, weil es wohl traditionell ist, noch Käse oben drauf überbacken, aber ich fand es auch so wunderbar.
Wirklich eine gute Vorspeise, die auch nicht allzu satt macht.

Rezept: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=123

12. Dezember 2009

Für den Nachtisch habe ich extra eine Eismaschine einfliegen lassen 😉
Das Rezept aus „The Voluptuous Vegan“ klang so gut und lecker, dass ich es unbedingt machen musste.
Für das Schokoladensorbet habe ich zuerst selber Cashewmilch hergestellt, diese mit Kakaopulver, Schokolade, Pfeilwurzelstärke, Auflöseespresso, Rohrohrzucker und Vanilleextrakt versetzt und dann in die Eismaschine gepackt.
Dazu habe ich Orangenfilets, Kaktusfeigenscheiben, Sternfrüchte und Physalis gereicht.

Das Eis war enorm lecker und hatte eine tolle Konsistenz.
Was jetzt der große Unterschied zwischen Schokoladeneis und Schokoladensorbet ist, kann ich nicht so genau sagen.
Das Eis war aber auf jeden Fall relativ leicht und von der Konsistenz halt etwas anders als normales Eis, wobei das teilweise auch an der Eismaschine liegen dürfte.
Insgesamt ein tolles, leichtes und einfaches Dessert!

Zusammenfassend hat mir das Menu recht gut gefallen. Ich habe einige Rezepte aus Kochbüchern ausprobiert und alles hat eigentlich sehr gut geklappt und war lecker.
Ich freue mich schon auf die Weihnachtsessen 🙂

12. Dezember 2009

Mit dem Hauptgericht habe ich mich wie immer etwas schwer getan. Man neigt dazu dieses typische drei-Sachen-Gericht mit Fleisch-Gemüse-Kohlenhydratiges zu machen.
Ich habe viele Kochbücher gewälzt, aber leider nichts gefunden, was die ganze Familie auch isst.
Dann bin ich dazu übergegangen mir einfach möglichst viele Bilder von veganem Essen anzuschauen und mich davon inspirieren zu lassen.
Letztendlich hat es damit geklappt und ich habe versucht quasi ein Bild in meinem eigenen Stil nachzukochen.
Herausgekommen sind dabei Risottokuchen mit Spinat und gebratenen Paprikas in einer einfachen Tomatensauce.

Ich war ganz gespannt darauf zu erfahren, ob das alles gut schmeckt und gut zusammen passt.
Dazu muss ich sagen, dass das mein erstes richtiges Risotto war, wobei hier die Messlatte ja zum Glück noch nicht allzu hoch lag, da es ja am Ende doch ein Risottokuchen werden sollte 😉
Geschmeckt hat es letztendlich wirklich sehr lecker und interessant. Auch die Kombination hat ganz gut zueinander gepasst.
Von der Sättigung hat es auch ziemlich gut gepasst und hat alle gleichermaßen satt gemacht.
Solche Risottokuchen kann man wirklich gut machen und die passen auch sicherlich schön zu anderen Beilagen.
Die Paprikas habe ich im Übrigen nur scharf angebraten und in die einfache Tomatensauce gegeben. Der frische Spinat wurde in Salzwasser gegart.

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12. Dezember 2009

Als Vorspeise wollte ich eigentlich eine Kartoffelsuppe mit Brunnenkresse und Sauerampfer machen, aber da mein eigens gezüchteter Kräutergarten komischen eingeschleppten Insekten und kleinen, wilden Katern zum Opfer gefallen ist, war es mir nicht möglich Brunnenkresse oder Sauerampfer aufzutreiben.
Da ich beim Durchblättern meiner Kochbücher aber noch andere schöne Vorspeisenideen gefunden hatte, hatte ich auch schnell Ersatz parat.
Der Ersatz ist aus „Vegan with a Vengeance“ und besteht aus Champignons, welche mit Seitan und Kräutern gefüllt sind.
Genauer gesagt sind sie mit Seitan, Walnüssen, Paniermehl, Zitronenschale, Zwiebeln, Knoblauch, Thymian, Oregano und Basilikum gefüllt.
Dazu gab es einen gemischten Salat mit Sprossen und dem Balsamico Dressing, welches ich letztes Jahr schnell zusammen gemischt hatte.

Die Füllung war am Ende nach dem Backen recht kross, aber hat sehr gut zusammen mit den Champignons geschmeckt.
Der einzigste Kritikpunkt ist wohl, dass das Ganz etwas zu trocken war.
Ich habe zwar, wie im Rezept verlangt, die Füllung mit dem gesamten gewässerten Saft der Champignons gebunden, aber letztendlich war die Füllung doch recht bröckelig.
Lecker und sättigend wars aber auf jeden Fall trotzdem.

12. Dezember 2009

Nun kommen wir zu meinem Geburtstagsfamilienessen 🙂
Dieses Jahr habe ich mich für drei Gänge entschieden, da meine Eltern schon nach wenig Essen satt sind und ich dann immer traurig bin, wenn sie nur einen Bissen von meinem Hauptgericht essen.
Für den sehr hungrigen Rest gabs dafür dann frisches Brot mit einer Backmischung und dazu diesen Artischocken-Sonnenblumenkern-Dip aus „Vegan Planet“.

Ich hatte mir davon viel versprochen, weil mein letzter Artischockenmargarine-Versuch nicht so gut angekommen war.
Der Dip war ganz lecker, aber irgendwie fehlte der letzte Pfiff.
Den Oregano und die Tabascosauce hat man so gut wie gar nicht geschmeckt und das Salz als einzigstes Gewürz hat es auch nicht so sehr gebracht.
Im Endeffekt war es also doch eher eine Enttäuschung, wenn auch ganz in Ordnung vom Geschmack her.

10. Dezember 2009

Bei der Hochzeit meiner Schwester hatten wir als veganes Hauptgericht ein Pilzgröstl, welches ziemlich gut geschmeckt hatte, abgesehen davon, dass etwas zu viel Rosmarin dran war.
Da ich ziemlich gerne Pilze esse und ich das Gericht eh selber noch einmal nachkochen wollte, hab ich mir also zum Geburtstag Pilzgröstl gewünscht.
Lustigerweise hatte ein Supermarkt hier ein paar Tage vorher Pilzmischungen gehabt, aber leider gab es die dann einen Tag vor meinem Geburtstag urplötzlich nicht mehr.
Zu meinem Geburtstagsfamilienessen gab es diese dann tollerweise doch wieder, obwohl ich sie da nicht mehr gebraucht habe 😉
So bin ich dann in den Genuss von Biopilzen gekommen, welche auch nicht bedeutend teurer waren, als die nicht-bio Pilze.

Als die Gröstl dann fertig waren, war ich erstaunt wie einfach und schnell das doch gegangen ist.
Einzig das viele Gemüse und Pilze schnibbeln hat etwas aufgehalten und die Tatsache, dass ich es mit der Menge etwas übertrieben hatte und wir so alles in mehreren Etappen anbraten mussten.
Geschmacklich waren die Pilzgröstl wirklich perfekt und genau so, wie sie sein sollten.
Schön viele Pilze und schön viel Gemüse. Da brauche selbst ich als Soßenkind nichts dabei!

Rezept: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=60

4. Dezember 2009

Ich brauchte unbedingt noch eine Hauptspeise für mein Geburtstagsessen und irgendwie hatte ich die fixe Idee, dass ich doch Polenta in irgendeiner Form machen könnte.
Da ich aber noch nie Polenta gegessen hatte, wollte ich es erst einmal ausprobieren.
Für diesen Zweck fiel mir ein Rezept ein, welches mich schon seit Ewigkeiten immer aus einem Kochbuch heraus angelächelt hat.
Also hab ich mich ran gemacht und das Rezept meinen Wünschen entsprechend geändert.
Dabei heraus gekommen sind dann also diese Polentaschnitten hier.

Die Schnitten sind wirklich sehr gut geworden.
Die Polenta an sich hat wirklich interessant geschmeckt und ich kann mir gut vorstellen, sie öfters zu machen.
Ich hatte die Mächtigkeit des Gerichts enorm unterschätzt.
Eigentlich wollte ich nur kurz etwas zum Probieren machen, aber nach 1 1/2 Schnitten war ich pappsatt.
Insgesamt war das Gericht wirklich ziemlich lecker. Es erinnert recht an Cordon Bleu wegen der Panade und dem Käse.
Stellt sich die Frage, wann ich mir das Gericht noch einmal mit veganem Schinken und Käse machen werde 😉

Rezept: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=61

2. Dezember 2009

Als ich das letzte Mal eine Ladung Tofu im Asia-Supermarkt gekauft habe, habe ich gesehen, dass es dort wieder Tempeh gibt.
Da ich noch nie Tempeh gegessen hatte und in meinen Kochbüchern einige Rezepte damit drin sind, habe ich also ein Paket gekauft.
Ich habe dann Kochbücher studiert und mich letztendlich für das Rezept „Baja-Style Grilled Tempeh Tacos“ aus dem „Veganomicon“ entschieden.

Der Tempeh wird in Bier und Gewürzen eingelegt. Ich habe somit zum ersten Mal selber mit Bier gekocht.
Natürlich habe ich alkoholfreies Bier gekauft und ich muss sagen, dass mir bei dem fiesen Geruch fast schlecht geworden ist.
Keine Ahnung, wie sich so viele Leute dieses übel riechende Gebräu andauernd einverleiben können.
Mit den Gewürzen ging es einigermaßen und nach dem Braten war der Tempeh sogar essbar 😉
Dazu gab es eine Sauce aus Sojajoghurt, Limettensaft und Koriander, wobei ich sagen muss, dass ich jetzt auch nicht so der Fan von Koreander bin. Dennoch war ich neugierig auf die Kombination.
Des Weiteren gab es dazu einen Rotkohl-Möhren-Salat, Tomaten und, da ich eigentlich auch keine Avocados mag, habe ich selber Eisbergsalat und Zwiebeln hinzugefügt.
Man könnte sich fragen, warum ich ein Gericht mache, dessen Zutaten ich nicht sonderlich mag, aber ich habe mich mit Ausnahme der Avocado einfach mal drauf eingelassen und die Bilder, die man im Internet dazu finden kann, sahen auch recht appetitlich aus.

Letztendlich kann ich zu dem Gericht sagen, dass es mir überraschend gut geschmeckt hat.
Koriander und Biergeschmack gehen in der Mischung glücklicherweise recht unter und der Tempeh an sich hat wirklich interessant geschmeckt. Das war also nicht das letzte Mal, dass ich Tempeh gekauft habe 🙂

Alle abgebildeten Gerichte sind vegan, d.h. es wurden keinerlei tierische Produkte für die Gerichte gebraucht! Kein Fleisch, keine Milchprodukte, keine Eier, kein Honig, keine sonstigen Sachen, die man aus Tieren in irgendeiner Weise gewinnen kann. (Was ist Veganismus?)
Ihr findet hier nur vegane Rezepte.
Deswegen immer vegane Varianten der Zutaten beim Kochen benutzen!

Viel Hunger beim Gucken :)

Bei Fragen, Kritik oder Anregungen könnt ihr mir unter iamkongandsoispon[at]
gmx.de
auch eine E-Mail schreiben.

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