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Nudelaufläufe sind ja grundsätzlich schon mal gut und lecker.
Noch besser als ein Nudelauflauf nur mit Tomatensauce oder Bolognese ist ein Nudelauflauf mit Gemüse dabei.
Man kann sicher so einiges an Gemüse da rein packen, aber ich bin da doch recht konservativ.
Als ich durch den Supermarkt gelaufen bin, sind mir Suppengrün, Paprika und Champignons ins Auge gesprungen.
Zusätzlich dazu habe ich noch eine Fleischtomate gekauft, um den Auflauf mit frischen Tomatenscheiben zu belegen und frische Kräuter dürfen auch nicht fehlen.

Die Sauce ist eine Mischung aus der Gemüsebolognese, in der kein Sojahack oder Tofu drin ist, und einer klassischen Bolognese.
Insgesamt sehr lecker und sie eignet sich wunderbar für einen Nudelauflauf.
Ist natürlich mit dem vielen Gemüse etwas Schnippelarbeit, aber es lohnt sich für die Vielfalt.
Falls sich jemand wundert, warum ich für 8 Leute koche: Ich habe die Menge den Gemüsegrößen, die ich bekommen hab angepasst. Die Sauce lässt sich natürlich wunderbar einfrieren.

Für den Nudelauflauf einfach Nudeln vorkochen, mit der Sauce vermischen, eventuell noch etwas Sojasahne hinzugeben. Dann die Fleischtomate in Scheiben schneiden und die Scheiben auf dem Auflauf verteilen. Da drüber dann veganen Käse verteilen oder alternativ etwas Bechamelsauce.
Das Ganze dann im Backofen bei ca. 180° so lange backen, bis der Auflauf oben angebräunt ist.

Rezept Gemüsehacksauce: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=57

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Diesmal ein Beitrag, der relativ wenig mit Essen zu tun hat, aber dafür wohl umso interessanter ist.
Vor einigen Wochen hatte ich Werbung von einem Lieferservice in meinem Briefkasten.
Normalerweise schmeisse ich die Dinger immer direkt weg, da ich dort ja eh nichts bestellen kann.
Da aber auf meiner Arbeit öfters mal Essen bestellt wird, habe ich die Heftchen in letzter Zeit doch aufbewahrt.
Beim Durchblättern eines dieser Heftchens von einem lokalen Lieferservice ist mir dann ein Bild ins Auge gestochen, welches mir irgendwie bekannt vor kam.

Bei genauer Betrachtung findet man auf diesem Prospekt genau dieses Bild hier von meiner veganen Lasagne Bolognese, welche mittlerweile schon 3 Jahre alt ist:

Mir sind fast die Augen rausgekullert!

MEINE LASAGNE IN DIESEM PROSPEKT?????

Das lustige daran ist, dass dieser Lieferservice zu 99,9% unvegane Sachen anbietet.
Ausserdem wurde offenbar nicht erkannt, dass es sich um keine originale Lasagne Bolognese handelt (es ist nicht mal veganer Käse drauf), was aber wohl nur für veganes Essen spricht und mich schon recht erfreut!

Noch während meines überraschten Entsetzens wurde ich darauf hingewiesen, dass meine Lasagne bei der Google Bildersuche doch sehr weit oben zu finden ist.
Daraufhin habe ich so gut wie alle Gerichte, die es hier in meinem Blog zu finden gibt, dort eingegeben und siehe da: Selbst bei eher profanen Dingen wie „Mayonnaise“ bin ich oben dabei.
Aber auch bei typisch unveganen Sachen wie „Jägerschnitzel mit Pommes“ oder „Pita Gyros“ sind meine Bilder ganz vorn.
Wow, wie konnte so etwas passieren? Ist ja jetzt auch nicht so, als wäre mein Blog der oberbeliebteste vegane Blog im ganzen Internetz, zumal ich ja auch gerade eine einjährige Schaffenspause hinter mir habe.

Ich habe dann erst einmal überlegt, was jetzt zu tun ist.
Einige meinten, ich solle mich geehrt fühlen und es darauf beruhen lassen. Andere hatten die gleiche Idee wie ich, nämlich diesen Urheberrechtsverstoß anzumerken und eine Nutzungsgebühr zu fordern.
Leider bin ich bisher noch nicht dazu gekommen und habe auch keine richtig konkreten Hinweise auf eine angemessene Nutzungsgebühr. Bei anderen Fällen, wie der berühmten omnivoren Rezepteseite, die wohl primär vom Abmahnen lebt, wurden schon mal 500€ ohne Anwaltsgebühr verlangt. Andererseits scheint eine Gebühr von 2 bis 200€ eher angemessen.
Mal schauen, für was ich mich demnächst entscheiden werde und ob ich überhaupt noch abmahnen werde.

Der Punkt, dass ich mich doch geehrt fühlen soll ist eigentlich kein allzu abwegiger.
Wessen Bilder werden schon als Appetitanreger in so einem Heftchen abgedruckt?
Geehrt fühle ich mich auch, klar!
Mein Problem ist aber irgendwie, dass dieser Laden, wie gesagt, als einziges mögliches veganes Produkt einen kleinen Salat anbietet. Eventuell hat man noch mit Nudeln oder Pizza ohne Käse Glück, aber leider ist mein Optimismus nach gehäuftem Nachfragen bei anderen Lieferdiensten so ziemlich im Keller. Immer Nudeln mit Ei und Pizzateig mit Ei oder Milch (was im Grunde ja beides ziemlich unsinnig ist).
Wieso sollte ich also mit meinem Bild, welches in kaum einer Weise den Produkten entspricht, die dort angeboten werden, Werbung für einen omnivoren Lieferdienst machen?
Wäre ich vorher gefragt worden, hätte ich wahrscheinlich genau deswegen nicht zugesagt.

Die Überlegungen gehen also hin und her und mich würde natürlich interessieren, wie ihr anderen das so seht (kommentieren, kommentieren 🙂 ).

Das lustige: Während ich also überlege und überlege und natürlich auch ganz viel anderen Krempel mache, weswegen ich auch in dem Fall noch nicht in irgendeiner Weise gehandelt habe, schickt mir ein Bekannter einen Link.

Zuerst hab ich gar nicht gecheckt, was ich damit soll.
Bis mir dann aufgefallen ist, dass man verdammt nochmal die Mehlabdrücke meiner Pranken in diesem anderen Lieferdienstprospekt sehen kann!

Ich will nicht wissen, auf wie vielen Lieferprospekten meine Bilder noch drauf sind…..
Ich muss ja nicht erwähnen, dass es dort nur Kräuterbutter anstatt Margarine gibt und die restlichen Gerichte, die nicht im Scan sind, schätzungsweise auch zu 0% vegan sind.

Ich würde abschliessend behaupten, dass ich mir meinen neuen Bloguntertitel „Der am meisten an Bildern für Lieferdienstprospekte beklaute vegane Blog im Internetz!“ wohl redlich verdient habe.
Ich wusste nicht mal, dass meine Bilder so gut sind, dass irgendwer in Betracht zieht, sie für sowas zu verwenden. Mit dem Lasagne Bolognese Bild war ich auch immer recht unzufrieden und es gibt im Internet selbst von Profis bedeutend schönere Bilder für umsonst.
Aber hey, die ersten Google Bildersuche Einträge zu verwenden, ist ja viel erträglicher.
Nur blöd, wenn genau die Lieferdienste relativ im Einzugsgebiet der Köchin und Fotografin liegen 😉

Zum Schluss dann noch ein überraschender Aufruf:
Sollte jemand in einem Lieferprospekt oder auch direkt in einem Imbiss Bilder von meinem Blog sehen, bitte einscannen/fotografieren und mir schicken!
Ich hab schon überlegt einen Finderlohn auszuschreiben.
Alternativ kann ich ja alle Leute, die zu meinem Nutzungsgebühreinkommen beitragen, zu einem selbstgekochten 3-Gänge-Menu einladen 😉

Und noch ein Nicht-Rezept, aber ein super gutes, denn zu jedem Sommer muss ein Eisbecher her!
Zwar gibt es im Moment hier nicht wirklich viel Sommer, aber vielleicht hilft ja dieser Blogpost 🙂
Ansonsten bringt er hoffentlich einfach etwas Sommerflair nur durchs Angucken.

Hier also der super duper leckere Erdbeerbecher, welcher simplerweise aus Sojavanilleeis, frischen Erdbeeren und Sojasprühsahne besteht.
Alternativ kann man natürlich auch das Vanilleeis mit Erdbeereis mischen, Erdbeersauce noch drüber kippen oder man nimmt einfach andere frische Früchte, wie beispielsweise Kirschen oder Beeren.
Stage 2 ist hier wieder mal das Eis selber zu machen. Das geht auch recht einfach mit einer Eismaschine, Sojasahne, Zucker und der Geschmacksrichtung wie z.B. Vanille oder auch Erdbeeren.

Neben leckerem Plundergebäck mit Pudding und Früchten vermisse ich diese riesigen Eisbecher mit Milcheis und viele verschiedenen Früchten manchmal doch sehr, aber mit diesem coolen Eisbecher kommt man sich im Grunde noch viel cooler vor, weil er eben vegan ist und man doch nicht auf viel verzichten muss 🙂

Da ich keinen Alkohol trinke, muss ich mich, wenn ich weggehe immer auf die alkoholfreien Cocktails beschränken.
Im Grunde ist das ja absolut kein Problem, da die Cocktails meistens super lecker sind.
Dennoch gibt es natürlich oftmals eine recht eingeschränkte Auswahl.
Was man aber so gut wie immer bekommt, ist ein Ipanema.

Und weil der Cocktail lecker ist und auch einfach, mache ich mir auch öfters Zuhause einen zur Entspannung.
Wahrscheinlich mache ich viel falsch, aber ich bin auch keine Barkeeperin und schmecken tuts trotzdem super!

Für den Cocktail einfach eine halbe Limette vierteln und die Stücke in ein Glas geben.
Mit so einem Cocktailstampfer oder zur Not irgendetwas, womit man Sachen in einem Glas stampfen kann, die Limetten zerstampfen, sodass der Saft und ein paar kleine Stückchen aus den Limetten raus sind.
Da drüber etwas braunen Rohrzucker verteilen, das Glas dann mit gecrushtem Eis befüllen und mit Ginger Ale auffüllen.
Manche Leute geben noch etwas Maracujasaft hinzu, aber das spare ich mir der Einfachkeit halber.
Skål!

Als ich letztens Döner gemacht habe und ich noch ein halbes Fladenbrot übrig hatte, kam mir eine großartige Idee!
Im Grunde kann man ja jeglichen Unsinn mit Sauce in so ein Fladenbrot packen und am Ende hat man immer wieder einen coolen Döner raus!
Ich hatte mich dann für einen Mexicodöner entschieden, der wahrscheinlich nicht mit Mexico zu tun hat, aber es klingt gut.

Von der Vielfalt her erscheint es etwas weniger gut, wie ein üblicher Döner, lecker wars aber trotzdem.
Das Ganze besteht aus einer Mischung von Sojahack aus texturiertem Soja, einer Mexicogemüsemischung, Salsa mit einer gewissen Schärfe und dazu gibt es als Füllung noch frischen Salat und Sojajoghurtsauce.
Das ist im Grunde auch das, was ich gerne mal in eine Tortilla packe. Im Fladenbrot ist es aber nicht sonderlich schlechter, sondern sättigt durch das vermehrte Brot nur mehr.

Endlich bin ich mal dazu gekommen ein weiteres Rezept aus „Vegan Cupcakes Take Over The World“ auszuprobieren (während die Autorinnen zwischenzeitlich irgendwie 4-5 weitere Kochbücher veröffentlicht haben 😉 ).
Extra für dieses Rezept hatte ich vor Ewigkeiten mal geschredderte Leinsamen gekauft und jetzt konnte ich sie endlich auch mal benutzen!

In die Cupcakes kommt natürlich ein ziemlich großer Batzen Erdnussbutter mit Stückchen.
Als ich den Teig angenascht habe, hatte ich schon Angst, dass das am Ende so eine Erdnuss-Zucker-Bombe bleibt.
Nach dem Backen und Cupcake Testen war ich aber beruhigt. Die Cupcakes waren süß und Erdnussbuttrig, aber auch nicht übertrieben. Vor allen Dingen waren sie super lecker.
Ich wollte mich dann auch an so einer Schokoverzierung probieren. „Melty Choco Ganache“ heißt der einfache Spaß aus Schokolade und Sojasahne/Sojamilch.
Leider konnte ich die Schokoladencreme nicht wirklich gut auf die Cupcakes aufspritzen.
Heiße Schoki drüber spritzen wäre wohl besser gewesen.
Somit musste ich mein Schokomalheur ein wenig mit goldenen Zuckerkügelchen ausbügeln.
Das einzige, was mir das aber gebracht hat, war die Aussage: „Da hat irgendwer Muffins mit Lötzinn drauf mitgebracht!“ :mrgreen:

Es mag ja Blogs geben, die einfach zeigen wollen, dass man als Veganer nicht verhungern muss.
Aus diesem Grund und wegen meiner mangelnden Zeit/Lust häufen sich hier so langsam die Nicht-Rezepte, für die ich jetzt eine extra Kategorie anführen werde 😉
Vielleicht hilft es ja irgendwem, dem es verständlicherweise zu anstrengend ist, sich selber Würstchen zu machen oder Burgerpatties. Oder es wirkt sogar in irgendeiner Weise inspirierend.
Apropos Würstchen: hier ein großartiges neues Nicht-Rezept!

Dieses großartige Gericht ist natürlich nicht nur super einfach und unaufwändig, sondern auch mal lecker und für einen schnellen Hunger gut zu gebrauchen.

Einfach tolles Toastbrot im Toaster total toasten und darauf das Pilz-Wurst-Sowas verteilen.
Überraschenderweise muss man für Pilz-Wurst-Sowas zuerst ein paar Zwiebelwürfel in etwas Öl zusammen mit ein paar Champignionvierteln anbraten.
Wurst braucht man im Grunde nicht dazu. Mit Wurst ist dann wohl die Luxusvariante dieses Gerichts 😉
Wenn man es mit Wurst macht, diese in Scheiben schneiden und ebenfalls anbraten.
Das Ganze mit etwas Salz und Pfeffer würzen und dann die wichtigste Zutat hinzu geben: Sowas!
Bei Sowas handelt es sich um einfach Currygewürzketchup, welcher nicht nur würzt, sondern das Gericht nicht allzu trocken werden lässt.

Alternativ kann man auch die Pilze und Zwiebeln einfach in Kräutermargarine anbraten oder eine andere Fertigsauce oder beispielsweise selbstgemachte Tomatensauce hinzugeben.

Lecker, schnell, gut und in Stage 2 kann man halt die Wurst, die Sauce und das Toast einfach selber machen 🙂

Alle abgebildeten Gerichte sind vegan, d.h. es wurden keinerlei tierische Produkte für die Gerichte gebraucht! Kein Fleisch, keine Milchprodukte, keine Eier, kein Honig, keine sonstigen Sachen, die man aus Tieren in irgendeiner Weise gewinnen kann. (Was ist Veganismus?)
Ihr findet hier nur vegane Rezepte.
Deswegen immer vegane Varianten der Zutaten beim Kochen benutzen!

Viel Hunger beim Gucken :)

Bei Fragen, Kritik oder Anregungen könnt ihr mir unter iamkongandsoispon[at]
gmx.de
auch eine E-Mail schreiben.

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