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2. Dezember 2009

Als ich das letzte Mal eine Ladung Tofu im Asia-Supermarkt gekauft habe, habe ich gesehen, dass es dort wieder Tempeh gibt.
Da ich noch nie Tempeh gegessen hatte und in meinen Kochbüchern einige Rezepte damit drin sind, habe ich also ein Paket gekauft.
Ich habe dann Kochbücher studiert und mich letztendlich für das Rezept „Baja-Style Grilled Tempeh Tacos“ aus dem „Veganomicon“ entschieden.

Der Tempeh wird in Bier und Gewürzen eingelegt. Ich habe somit zum ersten Mal selber mit Bier gekocht.
Natürlich habe ich alkoholfreies Bier gekauft und ich muss sagen, dass mir bei dem fiesen Geruch fast schlecht geworden ist.
Keine Ahnung, wie sich so viele Leute dieses übel riechende Gebräu andauernd einverleiben können.
Mit den Gewürzen ging es einigermaßen und nach dem Braten war der Tempeh sogar essbar 😉
Dazu gab es eine Sauce aus Sojajoghurt, Limettensaft und Koriander, wobei ich sagen muss, dass ich jetzt auch nicht so der Fan von Koreander bin. Dennoch war ich neugierig auf die Kombination.
Des Weiteren gab es dazu einen Rotkohl-Möhren-Salat, Tomaten und, da ich eigentlich auch keine Avocados mag, habe ich selber Eisbergsalat und Zwiebeln hinzugefügt.
Man könnte sich fragen, warum ich ein Gericht mache, dessen Zutaten ich nicht sonderlich mag, aber ich habe mich mit Ausnahme der Avocado einfach mal drauf eingelassen und die Bilder, die man im Internet dazu finden kann, sahen auch recht appetitlich aus.

Letztendlich kann ich zu dem Gericht sagen, dass es mir überraschend gut geschmeckt hat.
Koriander und Biergeschmack gehen in der Mischung glücklicherweise recht unter und der Tempeh an sich hat wirklich interessant geschmeckt. Das war also nicht das letzte Mal, dass ich Tempeh gekauft habe 🙂

16. Oktober 2009

Ich erinnere mich nicht daran jemals Ricotta gegessen zu haben, aber irgendwie scheint Ricotta in letzter Zeit immer trendiger geworden zu sein.
Da ich mich zwangsweise jedem Trend beugen muss, habe ich also Canneloni mit Tofu-Ricotta gefüllt :mrgreen:
Naja, eigentlich wusste ich nicht, was ich sonst so in die Canneloni packen soll und wollte es einfach mal ausprobieren 🙂
Im „Veganomicon“ gibt es zwei Rezepte dazu und zwar Tofu-Ricotta und Cashew-Ricotta.
Ich habe mich für ersteren entschieden, weil der etwas einfacher geht.

Da ich, wie gesagt, noch nie Ricotta gegessen habe, kann ich nicht sagen, ob der Tofu-Ricotta nah dran war.
Mein Mitesser meint aber, dass er von der Konsistenz und vom Geschmack her ziemlich nah dran war.
Sonderlich „geschmolzen“ ist er auf jeden Fall nicht. Er war eher nach dem Backen fester als vorher.
Geschmeckt hats aber insgesamt recht gut und es hat auch alles gut zusammen gepasst.
Das einzigste, was mich an Cannelonis generell etwas stört, ist, dass da viel Kram und relativ wenig Nudeln bei sind.
Man kann aber sicherlich auch eine Tofu-Ricotta-Spinat Lasagne draus machen.

30. September 2009

Im Moment ist wieder die Zeit, in der man sich vor 10kg Kartoffeln und 5kg Zwiebeln nicht retten kann.
Irgendwie esse ich aber recht wenig Kartoffeln und fand sie früher auch nicht allzu gut als Beilage.
Da ich also nicht allzu viele Kartoffelrezepte habe, die ich öfters mache, hab ich ein wenig in meinen Kochbüchern geschaut und dabei die Lemony Roasted Potatoes im „Veganomicon“ gefunden.
Das Rezept wollte ich schon seit längerem einmal gemacht haben, nur wusste ich nie, was ich dazu essen sollte, wo doch die Empfehlung ist, es bei mediterranen Sachen zu essen.
Dieses Mal konnte ich aber einfach nicht widerstehen und hab auf gut Glück irgendetwas dabei gemacht.
Herausgekommen sind Lemony Roasted Potatoes mit grünen Bohnen und „italienischen“ Bratlingen.

Insgesamt hat es ganz gut gepasst. Ich kann mir aber auch weniger mediterrane Sachen zu den Kartoffeln vorstellen.
Die Kartoffeln waren ziemlich lecker und ich werde sie mit Sicherheit ab jetzt recht oft machen und mit verschiedenen Beilagen ausprobieren!

Als nächstes könnte ich dann noch die Herb Scalloped Potatoes aus dem gleichen Kochbuch versuchen, aber dafür muss ich erst noch einen neuen 10kg-Sack Kartoffeln kaufen 🙂

28. Februar 2009

Das Rezept für Chickpea Cutlets, also Koteletts aus Kichererbsen und Gluten, aus dem Veganomicon hat mich bisher immer angelacht. Jetzt habe ich es also endlich einmal ausprobiert und bin doch recht begeistert!
Dazu habe ich Kartoffelgratin, gerösteten Rosenkohl und eine braune Sauce gemacht.

Durch die Kichererbsen wird das Kotelett recht knusprig und mithilfe des Glutens wird das Ganze auch „fleischig“. Die Gewürze machen dann den Rest, wobei ich den Salbei weggelassen habe. Also es kann sein, dass ich damit noch etwas mehr verpasst habe, aber auch so hat es wunderbar geschmeckt.
Den Rosenkohl habe ich in gefrorener Form mit Olivenöl bestrichen und im Backofen (teilweise mit Grillfunktion) garen lassen.
Die Rezepte für das Kartoffelgratin und die braune Sauce gibt es hier bereits (Links folgen).

9. Februar 2009

Als ich das letzte Mal im Asiasupermarkt war, habe ich eine Packung Seidentofu gekauft, weil ich im Kopf hatte, dass viele Rezepte in den Kochbüchern, die ich habe, eben damit gemacht werden.
Leider ist Seidentofu nicht allzu lange haltbar und irgendwie gab es beim erneuten durchblättern der Bücher nicht mehr sonderlich viele Rezepte mit Seidentofu. Da ich heute Abend Salat essen wollte, fiel mir das Caesar Dressing aus dem „Veganomicon“ ein.

Also habe ich einen Salat zusammengewürfelt, das Dressing gemacht und oben drauf ein Sojaschnitzel gepackt, welches, wie ich finde, nach totem Hähnchen in Panade schmeckt. Ich habe bei dem Wort Caesar Salad halt immer noch die Fast Food Variante im Kopf, die ich aber nie gegessen habe.
Geschmeckt hat das Dressing anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt hat es ganz gut geschmeckt. Ist mal eine Alternative zu meinem geliebten Joghurtdressing.

29. Dezember 2008

Wegen Krankheit ist leider das Essen am 2. Weihnachtstag ausgefallen 😦
Da wir aber noch die ganzen Rohstoffe da hatten, habe ich den ersten Gang ein paar Tage später gemacht, als es mir wieder etwas besser ging.

Es handelt sich dabei um einen Salat in Turm-Form bestehend aus Lollo Rosso, einem großen Toast Crouton, einem Salat aus roten Zwiebeln, angerösteten Paprikas und Mais (anstatt der im eigentlichen Rezept geforderten Erbsen), gerösteten Auberginenscheiben, einer Tomatenscheibe und eingelegten und gerösteten Champignons.
Letztere kann man als Rezept im Veganomicon finden. Das Salat Stack Rezept findet sich im Buch Vegan Planet.
Insgesamt war es ein guter und sehr leckerer Mix und der Salatturm macht wirklich was daher!

24. Dezember 2008

Als Nachtisch habe ich ein Gericht aus dem Veganomicon gemacht. Es handelt sich dabei um in schwarzen Tee eingelegte Birnen in einer Schokoladensauce und mit etwas Sojavanilleeis.

Mir hat der Nachtisch super geschmeckt, wobei ich besonders begeistert von der Schokoladensauce war.
Es war wirklich verwunderlich, dass die so schön flüssig geblieben ist.

Heute haben wir endlich unsere Menus für die Weihnachtstage fertig gestellt. Jipieh!
Um schon einmal einen Vorgeschmack zu geben, was es hier in den nächsten Tagen so geben wird, wollte ich schon einmal die Menus hier „bekanntgeben“ (so als ob das irgendjemanden interessiert :mrgreen: ).
Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr aufs Kochen und vor allem aufs Essen und wünsche allen Leuten, die das hier lesen schöne Feiertage 🙂

Heiligabend

Vorspeise:
Lauch-Kresse-Suppe mit Pfifferlingen (wobei ich da schon auf eine Stockschwämmchen/Pfifferling Mischung umsteigen musste :/ )

Hauptspeise:
Blätterteigbraten gefüllt mit Austernpilzen und Seitan mit selbstgemachtem Rotkraut und selbstgemachten Knödeln (halb und halb) sowie einer alkoholfreien Rotweinsauce

Nachspeise:
Tea-Poached Pears in Chocolate Sauce (Birnen eingelegt in Tee mit Schokoladensauce) mit Vanilleeis [Rezept aus dem Veganomicon]

1. Weihnachtstag

1. Gang:
Tomatencremesuppe

2. Gang:
Zwei Bruschettae und ein kleiner gemischer Salat

Hauptspeise:
Mediterranes Gemüse mit Reis und einem großen Champignon gefüllt mit Kräutermargarine in Tomatensauce und mit veganem Käse überbacken

Nachspeise:

Tiramisu

2. Weihnachtstag

Vorspeise:
Eggplant Salad Towers (Salatturm mit Auberginen) [Rezept aus Vegan Planet]

Hauptspeise:
Spicy Soy Stromboli (das ist eine gefüllte und dann gerollte Pizza 😯 ) [Rezept aus Vegan Planet]

Nachspeise:
Chocolate Chip Brownie Waffels (Schokowaffeln mit Pekannüssen und Schokostückchen) [Rezept aus dem Veganomicon]

Um dann schon etwas vorzugreifen, weil dies auch schon seit längerer Zeit feststeht (wobei ein eventueller Nachtisch noch bis dahin festgelegt wird):

Silvester

Hauptspeise:

veganes Raclette

Und danach stell ich jemanden ein, der mich immer herumrollt

P.S.: Ich feiere Weihnachten nicht als christliches Fest, sondern als Winterfest mit Tannenbaum, Geschenken und viel Essen.

4. September 2008

Ich musste eine Zucchini aus dem Garten unbedingt verbrauchen und habe mich für Moussaka entschieden.
Moussaka ist eine griechische Speise, die auf unterschiedliche Weisen gemacht werden kann. Wichtig ist, dass die Zutaten in Schichten gelegt werden und meistens kommen wohl Auberginen darin vor.

In diesem Rezept aus dem „Veganomicon“ werden im Backofen gegarte Auberginen, Zucchini und Kartoffeln zusammen mit einer Tomatensauce mit Zimt geschichtet.
Normalerweise kommt bei dem Rezept oben eine Pinienkerncreme drauf, aber da ich nur extrem teure Pinienkerne (7-8€ pro 100g) gefunden habe, habe ich mich für eine einfache Bechamelsauce entschieden, die auch in anderen Rezepten, die ich gefunden habe, auf die Moussaka drauf kommt.
Das Ganze hat mir super geschmeckt und ist mittlerweile zu einem meiner Lieblingsessen geworden.

Das Rezept gibt es jetzt hier: http://www.hab-hunger-muss-essen.de/rezepte.php?id=82

27. August 2008

Und wieder ein Rezept aus dem „Veganomicon“.
Da ich im Moment mehr Zeit habe, habe ich vor, einige Rezepte aus dem Buch auszuprobieren.

Tofu Florentine ist zusammengesetzt aus mehreren anderen Rezepten aus dem Buch.
Ganz unten sind „Diner Home Fries“, eine Art Bratkartoffeln mit Zwiebeln und Paprikas. Darüber einfacher Blattspinat und „Broiled Tofu“, welcher kurz eingelegt wird und dann im Backofen gegart wird.
Das Ganze wird übergossen mit der leckeren „Cheezy Sauce“, die mithilfe von Hefeflocken gemacht wird, und etwas garniert mit gewürfelten Tomaten.
Ein sehr leckeres, relativ einfaches und sehr sättigendes Essen, welches wohl ein gutes Freitagsessen ist, da der Tofu meiner Meinung nach durch den Zitronensaft in der Marinade ein bisschen an Fisch erinnert.

26. August 2008

Gestern habe ich wieder einmal ein Rezept aus dem „Veganomicon“ ausprobiert.
Dabei handelt es sich um Tofu, der mit Maismehl, Chilipulver und Limettenschale paniert wird, und dann zusammen mit einer etwas veränderten Mayonaise, Kohlsalat und sauren Gurken auf ein Brot gepackt wird.
Der Tofu wird durch die Panade wirklich schön kross und würzig.

Es hat uns ganz gut gefallen und wir werden es sicherlich noch mal machen.
Po’Boy heißt übrigens übersetzt „belegtes Baguette“. Wer hätte das gedacht :mrgreen:

10. August 2008

Ein weiteres Rezept aus dem „Veganomicon“, welches aus Spaghettis, Tomatensauce und Bohnenbällchen besteht.

Ich habe dieses Essen in meiner Leichenfresserzeit noch nie gegessen und kenne es eigentlich nur aus „The Day of the Tentacle“.

Generell finde ich die Kombination etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Beanballs schmecken sehr lecker und haben auch eine ansprechende Konsistenz.

1. August 2008

Die nächste Runde bestand aus marinierten Seitan Koteletts.

Der Seitan ist, wie jeglicher anderer Seitan, der in Rezepten hier vorkommt, nach einem Rezept namens „Seitan Cutlets“ aus dem „Veganomicon“ gemacht.
Um die Koteletts schmackhaft und gut grillen zu können, brauchen sie eine leckere Marinade.
Diese haben wir auch verwendet, um die Würstchen und die Gemüsespiesse einzupinseln.

Beim Grillen sollte man darauf achten, dass der Grill nicht allzu heiß ist und am besten drückt man die Koteletts noch etwas flach, weil sie sonst eventuell nicht kross genug sind.

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3. Juli 2008

Wieder ein Rezept aus dem „Veganomicon“.
Die Mischung aus Mayonaise und selbstgemachter Barbecue Sauce ist wirklich super und der Seitan ist mithilfe des Kochbuches traumhaft!

30. Juni 2008

Dieses Rezept aus dem „Veganomicon“ ist schon zu einem meiner Lieblingsrezepte aufgestiegen!

Ich habe schon einige teilweise recht teure Burger ausprobiert, aber die haben mir alle nicht allzu gut geschmeckt. Dagegen ist der Black Bean Burger perfekt!

Normalerweise bin ich eher ein Cheeseburger Fan, aber in letzter Zeit hat es mir Mayonaise recht angetan, weswegen ich also eine vegane Royal TS Version gemacht habe:

Alle abgebildeten Gerichte sind vegan, d.h. es wurden keinerlei tierische Produkte für die Gerichte gebraucht! Kein Fleisch, keine Milchprodukte, keine Eier, kein Honig, keine sonstigen Sachen, die man aus Tieren in irgendeiner Weise gewinnen kann. (Was ist Veganismus?)
Ihr findet hier nur vegane Rezepte.
Deswegen immer vegane Varianten der Zutaten beim Kochen benutzen!

Viel Hunger beim Gucken :)

Bei Fragen, Kritik oder Anregungen könnt ihr mir unter iamkongandsoispon[at]
gmx.de
auch eine E-Mail schreiben.

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